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Ernährung

Ernährung

Ernährung in der Schwangerschaft

8. März 2022
Tipps von Katja Altmann-Funke | Ernährung in der Schwangerschaft

Nicht für zwei essen – aber dafür doppelt gesund!

Mit der richtigen Ernährung können Frauen zur gesunden Entwicklung des Kindes beitragen. In dieser Lebensphase sind die Schwangeren sehr motiviert das Ernährungsverhalten zu optimieren. Die Frauen müssen allerdings nicht für zwei essen. Der erhöhte Kalorienbedarf in der Schwangerschaft ist geringer als gedacht. Dafür nimmt der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen zu. 

Ab dem vierten Monat steigt der Energiebedarf um ca.10%. Die Schwangere benötigt dann ca.2300 Kilokalorien täglich. Aber was ist denn jetzt besonders gut und wichtig?  Durch die physiologischen Veränderungen während der Schwangerschaft, sollte die Anforderung an eine gesunde Ernährung angepasst werden.

Schwangere sollten sich gesund und ballaststoffreich ernähren. Obst und Gemüse, am besten saisonal und regional eingekauft und gut gesäubert versorgen die werdende Mama mit Vitaminen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Mehraufnahme von Proteinen von zehn Gramm täglich. Wer regelmäßig Fleisch und Milchprodukte zu sich nimmt, wird diesbezüglich keine Probleme haben.

Veganerinnen, die sich ganz ohne tierisches Eiweiß und ohne Milchprodukte ernähren, werden den Tagesbedarf nur schwer erreichen können. Bohnen, Erdnüsse, rote Linsen, Quinoa und Chlorella können Defiziten vorbeugen.

Folsäure sollte schon vor dem Kinderwunsch eingenommen werden. In der Schwangerschaft erhöht sich der Bedarf um 50%.

Bei einer Unterversorgung steigt das Risiko für schwere Fehlbildungen, wie zum Beispiel von Missbildungen wie Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, oder Neuralrohrdefekten (offener Rücken). Folsäure ist in folgenden Lebensmitteln enthalten:

Rosenkohl, Brokkoli, Erbsen, Gerste, Soja, Hülsenfrüchten, Rote Bete und Obst.

Empfehlenswert ist auch jodiertes Salz. Jod wird während der Schwangerschaft für die Versorgung des Fetus benötigt, aber auch für die gesteigerte Tyroxinbildung (Schilddrüsenhormon).

Eisen ist ein weiterer wichtiger Faktor, der im Auge behalten werden sollte.

Rote Beete, Erdbeeren, Aprikosen, Hirse und Fleisch sind wertvolle Eisenlieferanten.

Vitamin C unterstützt die Eisenaufnahme. Am besten kombiniert man die Eisenaufnahme mit einem Sanddornsaft oder einem frisch gepressten Orangensaft. 

Neue Empfehlungen raten Schwangeren und Stillenden täglich mindestens 0,2 g der hoch ungesättigten Omega-3 Fettsäure DHA zu sich zu nehmen. DHA ist die wichtigste Fettsäure in den Strukturen des Gehirns und der Netzhaut. 

Diese Fettsäuren findet man in Seefischen oder supplementiert es, wenn man keinen Fisch mag.

Etwas Wichtiges noch ganz zum Schluss.

Frauen in anderen Umständen sollten auf folgende Dinge verzichten:

  • Alkohol
  • Rohmilch
  • rohe Eier (Mayonnaise)
  • roher Fisch
  • nicht (ausreichend) durchgebratenes Fleisch
  • Koffein, bitte nur in geringen Mengen – es hemmt die Eisenaufnahme und erhöht den Blutdruck
  • Lakritz, auch hiervon nur wenig – das in Lakritz enthaltene Glycerin erhöht den Blutdruck und lässt die Plazenta durchlässig werden für das Stresshormon Kortisol

Durch den Verzicht der oben genannten Lebensmittel und einer guten Hygiene, verringert man das Risiko der Toxoplasmose und der Listeriose.

Zu guter Letzt ist der Geschmack des Fruchtwassers abhängig von der Ernährung der Mutter. Abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung schult den Geschmackssinn des Ungeborenen. Feinschmecker im Fruchtwasser. Die Weichen werden also bereits mit der Ernährung über die Nabelschnur gestellt!

Habt ihr weitere Fragen? Dann freue ich mich über eine Nachricht!

Eure Katja

Ernährung

Ist Koffein eine Droge?

3. November 2021
Blog Beitrag Aktiv Leben

Viele von uns können ohne den ersten Koffein Kick am Morgen nicht in den Tag starten, und fühlen sich wie ein unvollständiger Mensch.

Koffein ist ein natürlicher Bestandteil der Blätter, Früchte oder Samen von mehr als 60 verschiedenen Pflanzen, wie Tee, Mate, Guarana, Kolanuss oder Kakao.

Näher betrachtet ist Koffein ein Alkaloid, also ein Endprodukt des pflanzlichen Stoffwechsels. Es gehört zu den Genussmitteln und wird aus medizinischer Sicht als Droge eingestuft.

Aber warum eigentlich? 

Koffein wirkt stimulierend, leistungssteigernd und fördert die Konzentration und wirkt bei manchen Menschen sogar abführend. Forscher haben aber auch herausgefunden, dass Kaffee viele Antioxidantien enthält, und einem Herzinfarkt vorbeugen kann. Genau aus diesem Gründen greifen wir zu einem Latte Macchiato, einem Cappuccino oder einem Espresso.

Nach dem Verzehr wird Koffein im Dünndarm resorbiert und gelangt in den Blutkreislauf. Von da aus geht das Koffein durch die Blut-Hirn-Schranke weiter zum Gehirn. Dort binden sich Moleküle an passende Rezeptoren und rufen damit eine Wirkung hervor. Da Adenosin und Koffein sich in ihrer chemischen Struktur sehr ähnlich sind, kann sich Koffein an dem Adenosin–Rezeptor binden, und verhindert so, dass Müdigkeit aufkommt. Außerdem kommt es zur Ausschüttung von Adrenalin und dem Stresshormon Cortisol. Die Blutgefäße verengen sich, der Puls steigt an und die Zellen werden besser mit Sauerstoff versorgt. Man fühlt sich wacher und leistungsfähiger.

Aber was passiert, wenn man zu viel Koffein konsumiert?

Typische Folgen können Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, Schlafprobleme oder Nervosität sein.

Espresso liegt an Platz 1 mit dem höchsten Koffeingehalt.

Direkt dahinter BITTERSCHOKOLADE. Bei 100 g sind rund 88 mg Koffein enthalten.

Platz 3 Filterkaffee

Platz 4 Schwarzer Tee

Platz 5 Energy Drinks

Platz 6 Fritz Cola und Afri Cola

Platz 7 Club Mate und 

Platz 8 Coca-Cola und Pepsi.

Aber Achtung!

Verstecktes Koffein befindet sich nicht nur in Bitterschokolade, sondern auch in Kaugummi. Dieses enthält oft Extrakte von Guarana, Grüntee, Mate oder der Kolanuss. Vorsicht auch bei Müsli, Cerealien und proteinhaltigen Powerriegeln. Diese sorgen durch die Inhaltsstoffe Schokolade und Kakao für den Extra Kick! Kinder sollten Koffein vermeiden. Dieser raubt den Heranwachsenden den Schlaf. Eine zu hohe Koffeindosis kann bei Kindern zu Konzentrationsschwierigkeiten, Verhaltensstörungen, wie Nervosität, Gereiztheit und sogar Angstzuständen führen. Die Herzfrequenz erhöht sich. Der dadurch erhöhte Puls und Blutdruck bringt auch eine Einschränkung der Feinmotorik mit sich.

Auch Energydrinks bergen gesundheitliche Risiken und wirken sich negativ auf die Entwicklung des Gehirns aus! Auch hier gilt-ein gesundes Mittelmaß zu finden.

Hast auch du Fragen zum Thema Ernährung oder Prävention? Dann melde dich gerne bei mir.

Deine Katja

Bewegung Ernährung Ernährung und Prävention Prävention

YOU CAN! – Das Abnehmprogramm für Kinder und Jugendliche

11. August 2021

Der Kinderarzt hat euch darauf hingewiesen, dass euer Kind übergewichtig ist und viele gesundheitlichen Risiken damit verbunden sind?!
Ihr macht euch Sorgen um die Gesundheit eures Kindes und findet aber nicht den richtigen Ansprechpartner?


Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen erhöht das Risiko an:
– Diabetes Typ 2
– Gicht
– Fettleber
– Arteriosklerose
– Rücken-und Gelenkerkrankungen
– Bluthochdruck
– Herzinfarkt oder
– Schlaganfall zu erkranken.


Hier ist nur die Rede von körperlichen Erkrankungen. Themen wie Mobbing oder ein zu schwaches Selbstvertrauen werden oft nicht ernst genommen.
Radikaldiäten sind nichts für Kinder im Wachstum. Das „Hau-Ruck “Verfahren ist nicht der richtige Ansatz. Vielmehr gilt es, langfristig etwas zu ändern. Dies gelingt Schritt für Schritt mit einer bewussten Ernährungsumstellung.
Viele kleine Schritte in die richtige Richtung bringen dich weiter voran, als große schnelle Schritte in die falsche.


Mein Ziel:
Ich möchte euch und eurem Kind helfen, ein besseres Verhältnis zu gesunder Ernährung und zur Bewegung zu bekommen.
Mit Expertise, Erfahrung und Einfühlungsvermögen helfe ich euch bei Fragen und Problemen.

YOU CAN! hilft den Kindern und Jugendlichen ein stärkeres Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein aufzubauen.
Das Training in der Gruppe stärkt das Wir-Gefühl und man kann sich gegenseitig helfen und motivieren.
Regelmäßige Termine erleichtern die Umsetzung und das definierte Ziel wird besser erreicht.
Die Stunden werden altersgerecht aufgebaut und ohne erhobenen Zeigefinger absolviert.
Mir ist das Vertrauensverhältnis sehr wichtig. Gesundheit und Spaß stehen für mich an erster Stelle.


Die Kosten werden von den Krankenkassen leider NICHT übernommen. Aber der präventive Invest ist im Vergleich zu den Kosten im ernsthaften Krankheitsfall günstiger.
Ich biete einmal die Woche ein Sportprogramm an. Nach einer jeweiligen Anamnese und der Zielsetzung beginnen wir mit unserer Arbeit. Dabei ist mir besonders wichtig, euch als Eltern mit ins Boot zu holen. Einkäufe, gemeinsames Kochen und die Auswahl der Mahlzeiten sollten gemeinsam erledigt werden.


Start ist im September 2021.
Kosten: Anmeldegebühr und Erstellung der Anamnese liegen bei 29€.
Die Dauer des Kurses liegt bei sechs Monaten um die neuen Gewohnheiten fest zu verankern.
Preis pro Monat: 49€.
Meldet euch gerne bei Fragen.

Eure Katja

Ernährung Prävention

Metabolisches Syndrom

25. Januar 2021

Hintergrund

Rund ein Viertel der Bevölkerung leidet unter dem „metabolischen Syndrom“, doch was verbirgt sich dahinter eigentlich?
Man beschreibt damit eine Kombination aus vier typischen Symptomen, den „deadly quartet“:
– Arterielle Hypertonie
– Hohe Blutfettwerte (Triglyceride erhöht und/ oder HDL erniedrigt)
– Insulinresistenz
– BMI > 30 (Adipositas)


Ursachen

Ursachen sind dabei oft eine Überernährung weit über dem eigentlichen Tagesbedarf hinaus, ein zu hoher Fettanteil der Nahrung und der Bewegungsmangel.
Eine Wohlstandskrankheit die vermeidbar ist!
Daraus resultiert eine Hyperglykämie mit einer folgenden Hyperinsulinämie.
Die Gefahr an Diabetes Mellitus Typ 2 zu erkranken, steigt.

Auswirkungen

Besonders gefährlich ist, dass die Entwicklung schleichend beginnt und die betroffenen anfangs kaum Symptome verspüren.
Die Homöostase des Körpergewichtes wird aus dem Gleichgewicht gebracht.
Doch was für Risiken bringt ein erhöhter BMI mit sich?
– Das Risiko für Diabetes Mellitus Typ 2 steigt um das Fünffache!
– Arteriosklerose, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen
– Gelenk – und Wirbelsäulenprobleme
– Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System

Besonders die Zunahme des viszeralen Fettgewebes am Bauch ist schädlich, der sogenannte androide Typ der Fettverteilung.
Die dabei produzierten Adipokine der Adipozyten (Fettzellen) tragen wesentlich zur Insulinresistenz bei!

Wie kommt man dieser Erkrankung auf die Spur? Messt euren Taillenumfang!
Bei Frauen gilt dieser als krankhaft, wenn er über 88 Zentimeter, bei Männern über 104 Zentimetern liegt.
Liegt der des Nüchternblutzucker über 100mg/l, ist das die oberste Grenze.

Fazit


ABER…Ihr habt es in der Hand. Durch eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung könnt ihr aktiv dagegen steuern.

Bewegung Ernährung Vorträge

Sport mit und nach einer Krebserkrankung

4. November 2020

Aktuell arbeitet Hannover 96, mit mir als Referentin, an einer Kooperation mit dem Klinikum Siloah.
Wir möchten den Krebspatient*innen die Möglichkeit geben, sich mit sportlicher Aktivität, sowie mit Informationen zu den Themen Ernährung und Stressmanagement das gesundheitliche Wohlbefinden zu verbessern.

Sport hilft nicht nur ein gesundes Gewicht zu halten.Der Stoffwechsel wird mit angeregt.Desweiteren senkt körperliche Aktivität den Östrogenspiegel im Blut und im Gewebe.Das ist vor allen Dingen für Frauen mit hormonabhängig wachsenden Brustkrebs wichtig.

Weitere Vorteile:

  • Weniger depressive Verstimmungen
  • Rückgang von Rückenschmerzen
  • bessere Schlafqualität
  • ein besseres Allgemeinbefinden
  • positive Effekte für die Psyche.

Krebszellen sind in ihrem Wachstum auf die Abbauprodukte von Glukose angewiesen.Beim Sport werden diese aber vermehrt verbraucht. Je mehr Bewegung,desto größer der Effekt !

Vorsicht vor einer Überbelastung muss aber sein.Am besten ist ein kombiniertes Kraft-und Ausdauertraining. Beim Krafttraining sind beispielsweise die Nebenwirkungen von Medikameten weniger spürbar.

Sport während der Therapie reduziert die Nebenwirkungen einer Chemo-/oder antihormonellen Therapie.

Die Durchblutung wird gefördert und das Überleben von Krebszellen wird dadurch erschwert.Laut Dr.M.Frenkel wird die Sterblichkeitsrate bei Brustkrebspatienten um 50% reduziert,wenn täglich 30 Minuten Ausdauertraining absolviert wird.

Auch das Rückfallrisiko wird vermindert.Durch eine Ausdauersportart ist eine deutliche Verbesserung ,als durch die Antiöstrogentherapie mit Tamoxifen messbar.

Aber warum wenden das die Patienten nicht an?Rein medizinisch ist die Therapie beendet.Was ist mit den Folgeschäden?

Es ist der Mangel an Wissen.Viele fühlen sich allein gelassen.95 % wenden keine oder wenige Strategien an. Hier möchten wir ansetzen.Den Teufelskreis durchbrechen.Die bleiernde Schwere, dem Fatique Syndrom keine Chance zu lassen.Fühlt man sich ausgelaugt und müde, dann schont man sich.Die Muskulatur bildet sich zurück.Die Sauerstoffversorgung ist davon betroffen,und der Allgemeinzustand verschlechtert sich. Hat man einen kompetenten Trainer an seiner Seite,ist ein schonender Einstieg möglich.Das Verletzungsrisiko wird minimiert.Der Patient kann im optimalen Bewegungsbereich trainieren und man geht in Richtung Schmerzfreiheit. Der erste Schritt in ein neues und gesundes Leben.
Ich bin gespannt und freue mich auf diese Möglichkeit.

Bleibt gesund!

Eure Katja

Ernährung

Heißhunger auf etwas Süßes

24. Juli 2020
Zucker

Ich habe Lust auf etwas Süßes….

Für unsere Geschmackswahrnehmung „süß“ sind zwei Rezeptoren zuständig, die sich auf der Zunge und im Dünndarm befinden.

Wir alle wissen mittlerweile, dass der raffinierte Zucker nicht gut für uns ist.

Nehmen wir doch mal ein paar Zuckeraustauschstoffe unter die Lupe.

Im Allgemeinen gesehen, nutzen wir diese Austauschstoffe um uns das Leben zu versüßen.

Im Vergleich zu Saccharose bzw. Glukose ist der Einfluss auf unseren Blutzuckerspiegel geringer.

Sorbitol

Dieser Monosaccharidalkohol kommt zum Beispiel in Äpfel, Birnen und Pflaumen vor.
Die industrielle Herstellung erfolgt aber aus Mais-oder Weizenstärke. Hier sollten vor allen Dingen Menschen mit Zöliakie darauf achten.

Xylitol

Wird industriell aus Holz, Stroh und Pflanzenmaterial vorliegenden Xylanen gewonnen.
Dieser Ersatzstoff wird in unserem Dünndarm nur sehr schlecht absorbiert. Die sogenannten „non nutritive sweeteners „haben einen süßen Geschmack, aber keinen Nährwert.

Saccharin (E954)

Besitzt das 300-400-fache an Süßkraft. Ist wird synthetisch hergestellt und hat einen leicht bitteren Geschmack.

Cyclamat (E952)

Besitzt das 35-fache der Süßkraft und wird mit seinem Geschmack als sehr authentisch eingestuft. Dieser Ersatzstoff ist in den USA nicht zugelassen.

Aspartam (E951)

Besitzt das 225-fache an Süßkraft. Menschen, die unter Phenylketonurie leiden, sollten diesen Austauschstoff unbedingt meiden!

Was ist denn mit Honig?

Das ist immer wieder ein kontrovers diskutiertes Thema. Die im Honig enthaltenen Mineralien und Vitamine sind für unseren Tagesbedarf als unbedeutend eingestuft. Ein Esslöffel Honig enthält 268 kJ. Ein Esslöffel Zucker 193kJ.

Und dann noch der Vergleich zwischen weißem und braunem Zucker

Der weiße Zucker wird aus Rohrzucker und Zuckerrüben hergestellt.
Der braune Zucker wird nicht raffiniert und behält daher seine braune Farbe.

Ob der braune oder der weiße Zucker gesünder ist?! Hier fehlt die Evidenz des gesundheitlichen Nutzens. Insulin ist hier das einzige Hormon, das den Blutzuckerspiegel senken kann.

Für uns alle gilt, dass die Aufnahme freier Zucker nur 10% der Gesamtenergie nicht überschreiten sollte. Oft führen diese Zuckeraustauschstoffe zu gastrointestinalen Beschwerden und sollten daher gemieden werden.
Zuckerhaltige Getränke führen zu einem schnellen Blutzuckeranstieg. Hunger und Unruhe sind die Folge.

Statt Light Produkte doch eher seine Gewohnheiten verändern, stimmt’s?!

Das Gehirn bzw. die Rezeptoren können sich auch wieder auf weniger „süß“ einstellen.
Es wird euch gut tun-versprochen .


Quelle „Ernährungsmedizin, 5.Auflage von Biesalski, Bischoff, Pirlich und Weihmann“

Ernährung

STEVIA…nicht nur vegan!

13. August 2019

Stevia – Ein Kraut mit langer Tradition wächst um die Welt und erobert jetzt Europa

Honigkraut, Süßblatt oder Süßkraut – der Name ist Programm. Unter diesen vielversprechenden Bezeichnungen ist eine Pflanze bekannt, die schon seit Jahrhunderten in Südamerika aufgrund ihrer Süßungskraft angebaut und verwendet wird: Stevia. Seit sie ihren Siegeszug in deutsche Tee- und Kaffeetassen angetreten hat, ranken sich allerlei Mythen und Gerüchte um das süße Kraut. Mit sweevia® kommt die Pflanzensüße jetzt in hochwertiger Qualität und neuem Gewand auf den Markt und wird Kenner wie Skeptiker überzeugen.

Als Staudenpflanze ist Stevia bereits aus der Gartenabteilung der Baumärkte bekannt. Doch dieses unkomplizierte aber auch recht schmucklos wirkende Kraut kann nicht nur zur Begrünung von Balkon und Terrasse eingesetzt werden – wie Kenner auch in Deutschland schon seit Jahrzehnten wissen. Von den weltweit etwa 235 verschiedenen Stevia-Arten ist die Stevia rebaudiana die bekannteste und die mit der größten wirtschaftlichen Bedeutung. Aus ihren Blättern wird ein Extrakt, das Steviol, gewonnen, dessen Süßkraft bis zu 300-mal höher ist als die von herkömmlichem Kristallzucker. Dabei handelt es sich um ein hundertprozentig natürliches, rein pflanzliches Produkt.

Botanische Fakten zu Stevia

Das Stevia-Jahr beginnt, wenn die erste spanische Frühlingswärme im Februar aufkommt. Nach einem anfänglich langsamen Wachstum in den ersten Monaten erreicht die Pflanze in den sehr warmen Sommermonaten schnell eine Höhe von einem Meter, sodass Ende Juni zum ersten Mal geerntet werden kann. Dafür wird die Pflanze zwischen zehn und 20 Zentimeter über dem Boden abgeschnitten. Nach ein bis zwei Monaten kann bereits die nächste Ernte erfolgen. So können bis zum Eintritt in die Ruhephase der Stevia-Pflanze im September jährlich bis zu drei Ernten eingeholt werden.

Ein langer Weg nach Europa

Das Heimatland von Stevia ist Paraguay, denn die Pflanze liebt es warm und gedeiht am besten in subtropischem Klima. Bereits im 16. Jahrhundert kamen die spanischen Konquistadoren als erste Europäer in Kontakt mit der Pflanze. Aber erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie von dem Schweizer Botaniker Moisés Santiago Bertoni bei seinen Reisen durch Südamerika entdeckt und wissenschaftlich erforscht. Der Süßstoff konnte erstmals 1931 isoliert werden. In Brasilien und Paraguay finden sich noch natürliche Vorkommen der Pflanze. Durch die Einführung in Asien und besonders in China, wird sie dort in Massenkulturen angebaut. Auch in Europa hat es seit den 90er Jahren Anbauversuche von Stevia gegeben. 

Die süßen Wunder auf einen Blick

Von Natur aus sind alle Stevia-Produkte von sweevia® kalorienfrei, zahnschonend und ohne Zucker. Somit haben sie keinen Einfluss auf den Insulinspiegel. Zudem sind sie sind durch ihre sorgfältige Verarbeitung laktose-, fructose- und glutenfrei und eignen sich auch für die vegane Ernährung. Außerdem wird gänzlich auf die Verwendung von künstlichen Zusätzen, Konservierungs- und Hilfsstoffen verzichtet. Mehr Informationen erhalten Sie unter: www.sweevia.de / oder auf Facebook (https://www.facebook.com/sweevia) & Instagram (https://www.instagram.com/sweevia)

Ernährung

Mangel im Überfluss

17. November 2018

Ein weiterer Risikofaktor unserer Gesellschaft: Mangelernährung!

Es geht hier nicht nur um die Menge, sondern auch um die Einseitigkeit der Mahlzeiten.Neben Adipositas, kommt ein weiteres gesundheitliches Problem auf uns zu.Laut Professor Doktor Christian Löser,Chefarzt der Medizinischen Klinik der DRK-Kliniken Nordhessen sind es mittlerweile schon über 1,5 Millionen  Menschen,die von dem Mangel betroffen sind.

Es herrscht ein Ungleichgewicht zwischen Nährstoffbedarf und der Zufuhr der Nahrung.Besonders sind ältere Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen betroffen.Der Mangel an Nährstoffen verzögert unter anderem die Heilungsprozesse,die Immunabwehr und kann zu Komplikationen führen.

Für Patienten bedeutet es nicht nur eine verminderte Lebensqualität, sondern auch einen längeren Aufenthalt im Krankenhaus und eine erhöhte Rückfälligkeit.

Krebs-und Tumorpatienten sind davon besonders betroffen.

Laut Professor Doktor Löser sterben allein 20-30 Prozent der Krebspatienten nicht an der eigentlichen Erkrankung,sondern an den Folgen der Mangelernährung!

Könnt Ihr euch das vorstellen?Hier bei uns in Deutschland?

Als ich selbst einige Tage im Krankenhaus verbringen musste,konnte ich meinen Augen nicht trauen.Als Zöliakie Patientin bekam ich trockenes glutenfreies Knäcke,eine Scheibe Wurst,zuckerhaltigen Joghurt und Butter zum Frühstück und zum Abendbrot.

Würde man längere Zeit im Krankenhaus verbringen müssen,ist es wohl klar,dass die Ernährung einem da nicht bei der Genesung hilft.Nimmt man das Wissen  der orthomolekularen Medizin kann man nicht bestreiten,dass die oben genannten Patienten einen erhöhten Bedarf an Vitaminen ,Mineralien und Spurenelementen haben.Zuckerfreie und vitaminreiche Nahrung sollten hier die Basis bilden.

Mangelernährung führt zu Mehrkosten von circa 170 Milliarden Euro im Gesundheitssystem.Ziel sollte es doch sein,ambulant gut und ausreichend versorgt zu sein.

Dies gelingt nur im Form von Aufklärung in frühen Jahren.Prävention sollte frühzeitig erfolgen und nicht erst ,wenn es fünf vor Zwölf ist.

Wenn man auch hier mit dem spitzen Bleistift rechnet,dann sind die Kosten für Präventionsmaßnahmen sinnvoller und günstiger,als wenn man das Geld für Aufenthalte im Krankenhausund für Behandlungskosten nutzt.

Es gibt immer mehr adipöse Kinder und Jugendliche .Tendenz steigend.Was das für die Gesundheit der jungen Menschen bedeutet, ist wohl nur zu erahnen…armes,dickes und krankes Deutschland.

Ernährung

Gesund abnehmen – aber wie?

10. April 2018
Gesund abnehmen dauert. Nimm dir Zeit!

Die Medien sind voll mit Abnehmtipps. Von low carb, über Intervallfasten, über schlank im Schlaf etc.
Wie soll man sich da sicher fühlen, was genau das Richtige ist?

Fakt ist, dass heutzutage 70% der Männer und 50% der Frauen übergewichtig sind.

Wir essen 10x soviel Zucker, doppelt soviel Fett und bewegen uns kaum noch.
Kohlenhydrate haben so eine Art Suchtstoffmechanismus.
Wir futtern ständig. Hier ein Keks, da ein Brötchen auf die Hand vom Bäcker…

Ich mag den Begriff Diät nicht. Besser wäre es auf Dauer eine Ernährungsumstellung zu erreichen.

Ohne JO-JO Effekt.
Kleinigkeiten die dafür sorgen,dass man von der Kalorienzufuhr runter kommt.

Verzicht auf:

  • Fertigprodukte
  • Alkohol
  • Frischkäse statt Butter
  • mehr Eiweiß statt Kohlenhydrate
  • ausreichend Wasser trinken
  • Verzicht auf Zucker
  • Gesättigte Fettsäuren meiden
  • Weniger Salz
  • Mehr Obst und Gemüse

Und vor allen Dingen
BEWEGUNG!

Gesund abnehmen - aber wie?Krafttraining strafft nicht nur die Haut, sondern baut auch Muskeln auf.
Und Muskeln verbrennen mehr.

Wichtig ist es, nicht in einen Mangelzustand zu kommen.
Dies passiert oft, wenn man die Kalorienzufuhr runter fährt.
Der Körper muss gut versorgt werden.
Vitamine, essentielle Fettsäuren, Mineralien, Spurenelemente und Aminosäuren.
Verzichtet auf Produkte, die Quellstoffe beinhalten, um das Gefühl der Sättigung hervorzurufen.
Hier verliert der Körper Wasser und Muskeln. Geht aber nicht an die Fettdepots.

Wählt eine Variante der Gewichtsreduktion, die zu euch passt. Setzt euch kleine erreichbare Ziele.
Gesundes Abnehmen dauert. Jeder ist ganz individuell.Vom Job, vom Tagesablauf und auch was Allergien oder Intoleranzen angeht.

Der eine mag das nicht,oder hat keine Lust zu kochen…Jede Ernährungsumstellung muss passen.Es muss in deinen Alltag integrierbar sein und gesund sein! Die Ernährungsumstellung sollte nicht nur für eine begrenze Zeit dauern,sondern sich nach und nach in deinen Gewohnheiten verankern.Kein JoJo -Effekt-kein Frust.

Zählst du lieber Kalorien?Ich arbeite anders.Ich möchte dir gerne einen gelassenen Umgang mit dem Thema Ernährung vermitteln.Keine Verbote,sondern eher das richtige Maß. Gewohnheiten brauchen Zeit um verändert zu werden.

Bewegung Ernährung

Prävention im Kindergarten

14. September 2017
Prävention im Kindergarten | Ernährungsberatung für Kinder

Eigentlich kann man gar nicht früh genug beginnen. Bewegung, Ernährung und Entspannung bilden die Grundpfeiler der Prävention. Aktuelle Daten zeigen,dass es immer mehr übergewichtige Kinder gibt.Weiterhin sieht man,dass 20 Prozent der Jungen und Mädchen Hinweise für psychische  Auffälligkeiten zeigen.Da das Eintrittsalter der Kinder sinkt,müssen die Erzieher/innen einen Großteil der frühkindlichen Förderung übernehmen. Erzieher/innen können eine zielgerichtete Entwicklung anregen. Ich gebe Informationen ,Anregungen und Konzepte.

Mein Ziel ist es die Förderung einer gesunden Ernährung und einer ausreichenden Bewegung zu schaffen.Egal aus welchen sozialen Gefüge die Kinder kommen.Allein werde ich das aber nicht schaffen.Die Rolle und der Einfluss von Eltern und Fachkräften muss gegeben sein.
Das spielerische Seminar für Kinder:

Ich biete an drei Vormittagen genau diese Themen für Vorschulkinder an.

Bewegungsspiele, Koordination und Konzentration werden altersgerecht vermittelt.Wir balancieren,schulen die Körperwahrnehmung und lernen den Körper in der Bewegung von einer anderen Seite kennen. Ob riesengroße oder klitzekleine Bewegungen,mit oder ohne Musik,zusammen oder allein.Das Mitmachen und sich trauen sind für mich die wichtigsten Aspekte.

Beim Thema Ernährung kommt auch das Naschen nicht zu kurz. Wir probieren Obst und Gemüse, sortieren, schnippeln und lernen hierbei etwas über Vitamine und Gesundheit.
Der Abschluss bildet das Entspannungsmodul.Fantasiereisen, Progressive Muskelentspannung und ein kleiner Ausflug in das Seifenblasenland lassen die Kinder eine kurze Pause vom Alltag machen.

Im Anschluss erhalten die Erzieher/innen alle Informationen in Papierform. Gerne biete ich auch einen Elternabend an, um dort das Erlernte vorzustellen.Ein Miteinander und ein Austausch darüber,wie zum Beispiel ein gesundes Frühstück in der mitgebrachten Brotdose aussehen könnte,wird genauso thematisiert,wie der Hin-Rückweg zum Kindergarten.

Was können Eltern tun,damit sich die Kinder ausreichend bewegen ,aber nicht nur von einem Termin zum anderen hetzen müssen?!Dies und gewünsche Themen werden gerne aufgegriffen.

Die Kosten für drei Vormittage, je 2 Stunden, An- und Abfahrtspauschale, Infoabend für die Eltern belaufen sich auf € 399,-.

Da vielen staatlichen Einrichtungen die finanziellen Mittel fehlen,helfen oft die Spendenbereitschaften der Eltern.

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