Browsing Category

Ernährung

Ernährung

Mangel im Überfluss

17. November 2018

Ein weiterer Risikofaktor unserer Gesellschaft: Mangelernährung!

Es geht hier nicht nur um die Menge, sondern auch um die Einseitigkeit der Mahlzeiten.Neben Adipositas, kommt ein weiteres gesundheitliches Problem auf uns zu.Laut Professor Doktor Christian Löser,Chefarzt der Medizinischen Klinik der DRK-Kliniken Nordhessen sind es mittlerweile schon über 1,5 Millionen  Menschen,die von dem Mangel betroffen sind.

Es herrscht ein Ungleichgewicht zwischen Nährstoffbedarf und der Zufuhr der Nahrung.Besonders sind ältere Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen betroffen.Der Mangel an Nährstoffen verzögert unter anderem die Heilungsprozesse,die Immunabwehr und kann zu Komplikationen führen.

Für Patienten bedeutet es nicht nur eine verminderte Lebensqualität, sondern auch einen längeren Aufenthalt im Krankenhaus und eine erhöhte Rückfälligkeit.

Krebs-und Tumorpatienten sind davon besonders betroffen.

Laut Professor Doktor Löser sterben allein 20-30 Prozent der Krebspatienten nicht an der eigentlichen Erkrankung,sondern an den Folgen der Mangelernährung!

Könnt Ihr euch das vorstellen?Hier bei uns in Deutschland?

Als ich selbst einige Tage im Krankenhaus verbringen musste,konnte ich meinen Augen nicht trauen.Als Zöliakie Patientin bekam ich trockenes glutenfreies Knäcke,eine Scheibe Wurst,zuckerhaltigen Joghurt und Butter zum Frühstück und zum Abendbrot.

Würde man längere Zeit im Krankenhaus verbringen müssen,ist es wohl klar,dass die Ernährung einem da nicht bei der Genesung hilft.Nimmt man das Wissen  der orthomolekularen Medizin kann man nicht bestreiten,dass die oben genannten Patienten einen erhöhten Bedarf an Vitaminen ,Mineralien und Spurenelementen haben.Zuckerfreie und vitaminreiche Nahrung sollten hier die Basis bilden.

Mangelernährung führt zu Mehrkosten von circa 170 Milliarden Euro im Gesundheitssystem.Ziel sollte es doch sein,ambulant gut und ausreichend versorgt zu sein.

Dies gelingt nur im Form von Aufklärung in frühen Jahren.Prävention sollte frühzeitig erfolgen und nicht erst ,wenn es fünf vor Zwölf ist.

Wenn man auch hier mit dem spitzen Bleistift rechnet,dann sind die Kosten für Präventionsmaßnahmen sinnvoller und günstiger,als wenn man das Geld für Aufenthalte im Krankenhausund für Behandlungskosten nutzt.

Es gibt immer mehr adipöse Kinder und Jugendliche .Tendenz steigend.Was das für die Gesundheit der jungen Menschen bedeutet, ist wohl nur zu erahnen…armes,dickes und krankes Deutschland.

Ernährung

Gesund abnehmen – aber wie?

10. April 2018
Gesund abnehmen dauert. Nimm dir Zeit!

Die Medien sind voll mit Abnehmtipps. Von low carb, über Intervallfasten, über schlank im Schlaf etc.
Wie soll man sich da sicher fühlen, was genau das Richtige ist?

Fakt ist, dass heutzutage 70% der Männer und 50% der Frauen übergewichtig sind.

Wir essen 10x soviel Zucker, doppelt soviel Fett und bewegen uns kaum noch.
Kohlenhydrate haben so eine Art Suchtstoffmechanismus.
Wir futtern ständig. Hier ein Keks, da ein Brötchen auf die Hand vom Bäcker…

Ich mag den Begriff Diät nicht. Besser wäre es auf Dauer eine Ernährungsumstellung zu erreichen.

Ohne JO-JO Effekt.
Kleinigkeiten die dafür sorgen,dass man von der Kalorienzufuhr runter kommt.

Verzicht auf:

  • Fertigprodukte
  • Alkohol
  • Frischkäse statt Butter
  • mehr Eiweiß statt Kohlenhydrate
  • ausreichend Wasser trinken
  • Verzicht auf Zucker
  • Gesättigte Fettsäuren meiden
  • Weniger Salz
  • Mehr Obst und Gemüse

Und vor allen Dingen
BEWEGUNG!

Gesund abnehmen - aber wie?Krafttraining strafft nicht nur die Haut, sondern baut auch Muskeln auf.
Und Muskeln verbrennen mehr.

Wichtig ist es, nicht in einen Mangelzustand zu kommen.
Dies passiert oft, wenn man die Kalorienzufuhr runter fährt.
Der Körper muss gut versorgt werden.
Vitamine, essentielle Fettsäuren, Mineralien, Spurenelemente und Aminosäuren.
Verzichtet auf Produkte, die Quellstoffe beinhalten, um das Gefühl der Sättigung hervorzurufen.
Hier verliert der Körper Wasser und Muskeln. Geht aber nicht an die Fettdepots.

Wählt eine Variante der Gewichtsreduktion, die zu euch passt. Setzt euch kleine erreichbare Ziele.
Gesundes Abnehmen dauert.

Ernährung Nährstoffe

Was ist Vitamin D?

14. September 2017
Vitamin D - Nährstoff Informationen

Steckbrief

Name: Vitamin D / Cholecalciferol
Alter: wurde 1919 entdeckt
Physiologische Bedeutung: Funktion zur Einlagerung von Kalzium und Phosphor in die Knochen,wichtig im Nervenstoffwechsel, Energiestoffwechsel,hat eine entzündungshemmende Wirkung bei z.B. Rheumapatienten


Vitamin D ist eigentlich ein Hormon, welches bei ausreichender Sonnenbestrahlung selbst produziert werden kann. Bei uns also eher schwierig.
Die D-A-CH-Referenzwerte empfehlen für Säuglinge die tägliche Aufnahme von 400 I.E.. Für Schwangere, Stillende, Kinder, Jugendliche und Erwachsene gilt die Hälfte, also 200 I.E..

Ursachen für Mangel:
Im Alter: geringe körperliche Aktivität und Sonnenlichtexposition, eingeschränkte Nierenfunktion und ungenügende Versorgung mit Nährstoffen.
Arzneimittel: Antiepileptika beschleunigen den Vitamin D-Metabolismus.

Mangelsymptome können sein:

  • Chronische Müdigkeit
  • Reizbarkeit
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Schlafstörungen
  • Erhöhtes Risiko für Tumore der Mamma (Brustdrüse) und des Kolons (Dickdarms)
  • Depressionen
  • Übergewicht
  • und Bluthochdruck.

Einige Beispiele für Anwendungsgebiete des Hormons:

Bei Diabetes mellitus hemmt das Vitamin D die, bei der Diabetesentstehung beteiligten, Autoimmunprozesse.
Eine besondere Bedeutung hat das fettlösliche Vitamin außerdem bei der Zelldifferenzierung, das Immunsystem und das Tumorwachstum bei Krebserkrankungen.
Und auch bei Epilepsie, Osteoporose, Psoriasis, Multiple Sklerose und Polyarthritis wird das Vitamin eingesetzt.

Ohne Sonne geht einfach gar nichts!

Unsere Haut muss den UVB Strahlen der Sonne ausgesetzt sein, um es bilden zu können.
Da erscheint es uns doch logisch, dass die meisten von uns einen Mangel vorweisen.
Ist bei einem Blutbild ein Mangel sichtbar geworden, muss man nachhelfen.

Kann man überdosieren?

Um in den toxischen Bereich zu kommen, wären ca.50 mg (2.000.000 I.E.) nötig. Das würde ungefähr 2000 Kapseln entsprechen.

Was heißt das jetzt genau?
Genießen Sie die Sonne, ohne sich direkt mit Sonnencreme einzureiben.
10 Minuten sind an Armen und Beinen notwendig. Danach sollten Sie sich mit einem für ihren Hauttyp passenden Lichtschutzfaktor schützen.
Falls Sie ein Vitamin D Präparat einnehmen müssen, nehmen Sie es in Verbindung mit einem Schuss Öl ein.
Fragen Sie beim nächsten Arztbesuch nach Ihrem Vitamin D Status.
Dies kostet ca. 35€.

Sonnige Grüße!

Bewegung Ernährung

Prävention im Kindergarten

14. September 2017
Prävention im Kindergarten | Ernährungsberatung für Kinder

Eigentlich kann man gar nicht früh genug beginnen. Bewegung, Ernährung und Entspannung bilden die Grundpfeiler der Prävention.
Das spielerische Seminar für Kinder

Ich biete an drei Vormittagen genau diese Themen für Vorschulkinder an.

Bewegungsspiele, Koordination und Konzentration werden kindlich vermittelt.

Beim Thema Ernährung kommt auch das Naschen nicht zu kurz. Wir probieren Obst und Gemüse, sortieren, schnippeln und lernen hierbei etwas über Vitamine und Gesundheit.
Der Abschluss bildet das Entspannungsmodul.Fantasiereisen, Progressive Muskelentspannung und ein kleiner Ausflug in das Seifenblasenland lassen die Kinder eine kurze Pause vom Alltag machen.

Im Anschluss erhalten die Erzieher/innen alle Informationen in Papierform. Gerne biete ich auch einen Elternabend an, um dort das Erlernte vorzustellen.

Die Kosten für drei Vormittage, je 2 Stunden, An- und Abfahrtspauschale, Infoabend für die Eltern belaufen sich auf € 399,-.

Ernährung Urlaub

Prävention erleben

22. August 2017
Seminarreise | Präventologie | Ernährungsberatung

Abwechslungsreiche Augenblicke im Naturschutzgebiet an der wunderschönen Algarve. Fernab von Stress und Termindruck etwas aktiv für sich zu tun.

Ich erstelle Ihnen eine individuelle Ernährungsanamnese und eine für Sie persönliche Zieldefinition. Ich berate bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten und chronischen Erkrankungen. Stress und Bewegungsmanagement sind ein weiteres Ziel.

Kombinieren Sie schöne Urlaubstage mit Gesundheitsförderung. Um noch in den Genuss der Frühbucherermässigung (bis zum 30.September 2017) zu kommen, informieren Sie sich gerne im Reisebüro Cruising (www.reisebuero-cruising.de).

Pauschalreise mit Flug und Transfer
Verpflegung: All inklusive im Club

Flüge mit TUI Fly

Hannover-Faro 13.35 – 16.00 Uhr / X 32824,
Faro-Hannover 16.50 – 21.10 Uhr / X 32825

Robinson Club Quinta Da Ria (Portugal)
Doppelzimmer bei 2-er Belegung 1094,00€
Doppelzimmer zur Alleinnutzung 1262,00€

Ernährung Nährstoffe

Das süße Gift

11. Juli 2017
Zucker - das süße Gift

Steckbrief

Name: Zucker
Herkunft: Zuckerrüben & Zuckerrohr
Inhalt: 2-fach-Zucker aus Glukose & Fruktose
Nährstoffe: Kohlenhydrate
Funktion: Energieversorgung der Körper- und Nervenzellen

Zucker - das süße Gift vermeidenDas hört sich doch alles ganz gut an.
Es geht hier mehr um die optimale und gesunde Dosis:
2,5 Esslöffel Zucker (entspricht 30g Kohlenhydrate) oder 60g Süßigkeiten.
Das ist sehr wenig in unserem heutigen Ernährungsverhalten. Allein ein 0,2 -Liter-Glas Limo oder Cola enthält schon 20 g Zucker. Wir reden hier von 7 Stück Würfelzucker!

Zucker macht glücklich.
Klar – unser Hirn reagiert auf Zucker, ähnlich wie auf Alkohol und andere Suchtstoffe. Dopamin und Serotonin werden ausgeschüttet und wir sind happy.
Fragt sich nur wie lange…
Die Anzahl der Menschen, die an Diabetes erkranken steigt rasant. Die sogenannte Altersdiabetes trifft immer mehr Kinder.
Die Kosten dieser Zivilisationskrankheit betragen jährlich ca. 35 Milliarden Euro.
Tendenz steigend.

Die Süddeutsche Zeitung schrieb folgenden Artikel:
„Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) appelliert an die Regierungen zuckerhaltige Getränke mit einer Sondersteuer von mindestens 20% des Verkaufspreises zu belegen.
Damit sollen Karies, Diabetes, und weitere mit Übergewicht verbundene Krankheiten reduziert werden.“
In Frankreich, Ungarn, Finnland und Mexiko gibt es diese Zuckersteuer bereits.

Unser Körper giert nach Zucker. In Grillsaucen und Ketchup ist teilweise mehr Zucker enthalten, als in Schokolade.
In Leberwurst findet man Glukosesirup und in Chips Dextrose.
Heisshungerattacken kennt jeder von uns.
Hiermit will uns unser Körper etwas sagen. Es fehlen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.
Kinder sind oft davon betroffen. Entweder sind sie teilnahmslos und immer müde, oder nervös und hyperaktiv.
In 80% aller verpackten Lebensmittel ist Zucker enthalten.
Auch Mundgeruch deutet auf Darmprobleme hin. Ein zu großer Verzehr von Zucker macht auch vor der Darmflora keinen Halt.
Die Zucker-Eiweiß Verbindungen sollen sich auch negativ auf unser Hautbild auswirken.
Unreine Haut und chronische Entzündungen sind die Folgen.

Lesen Sie sich die Inhaltsstoffe der Lebensmittel durch.
Verzichten Sie auf Zucker!
Sie werden

– konzentrierter
– wacher
– haben mehr Energie
– ihre Haut wird schöner und
– Entzündungen im Körper gehen zurück.

Probieren Sie es aus.

Als kleiner Tipp
Der Film „Voll verzuckert“ zeigt eindrucksvoll wie man mit dem süßen Gift an das gesundheitliche Limit kommt.
Als Alternativen zum Haushaltszucker, gibt es Süssungsmittel aus der Stevia Pflanze.
Diese sind frei von Gluten, Lactose, Zucker und Fructose und vegan.
Ohne Kalorien und ohne Einfluss auf den Insulinspiegel.
Weitere Informationen finden Sie unter www.sweevia.de

Ernährung Nährstoffe

Alles Gluten, oder was?

11. Mai 2017
Gluten - was ist das eigentlich?

Was ist eigentlich Gluten?

Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie „Leim“. Das in Getreidearten, wie Weizen, Gerste, Dinkel oder Roggen enthaltene Klebereiweiß ist dafür verantwortlich, dass sich Mehl in Verbindung mit Wasser zu einem klebrigen Teig verbindet. Durch genetische Veränderungen führt dieses zu höheren Konzentrationen von Gluten in den Getreidesorten.
Betroffene reagieren mit unterschiedlichen Symptomen. Man unterscheidet zwischen der Zöliakie und der Gluten- bzw. Weizenallergie.


Zöliakie

Diese Krankheit ist durch die Zerstörung der mikroskopisch kleinen, fingerartigen Ausstülpungen der Dünndarmschleimhaut gekennzeichnet. Oft kann man schon viele Jahre unter der Belastung von Gluten leiden, bevor das ein Labor und die Diagnose bestätigen.
Das Gluten ist oft auch noch der Auslöser für andere verdauungsbedingte und autoimmune Probleme.

Häufige Symptome sind:

  • Arthritis
  • Müdigkeit
  • Durchfälle, Blähbauch, Sodbrennen
  • Anämie
  • Hautjucken
  • Gelenkschmerzen
  • Taubheit oder Kribbeln in den Extremitäten.

Wie kann man das jetzt am besten diagnostizieren?

Gastroenterologen stellen dieses nur nach einer Biopsie (Gewebeentnahme) fest.
Bitten Sie ihren Arzt darum, einen Anti-Gliadin – Antikörpertest und einen Test auf Antikörper gegen desaminiertes Gliadin zu veranlassen.
Dieses Verfahren ist empfindlicher beim Entdecken einer Glutenallergie.

Gluten – und Weizensensivität

Magen-Darm Beschwerden, Völlegefühl, Müdigkeit oder Taubheitsgefühle sind einige der möglichen Symptome.
Diese kann plötzlich und in jedem Alter auftreten.

Weizenallergie

Hier bildet der Körper Antikörper gegen Allergene, die im Weizen enthalten sind. Dieses zeigt sich oft in Form von Hautirritationen, Durchfällen und Asthma.
Meist liegt ein enzyrnatischer Defekt bei Intoleranzen vor. Dieser Enzymmangel ist die Ursache für die genannten Beschwerden. Durch die erhöhte Glutenmenge in unserer Nahrung, herrscht schlicht und einfach ein Chaos im Verdauungssystem.
Nur teilweise verdautes Gluten gelangt durch die Darmwand in das Blut, um anschließend im Körper für den Supergau zu sorgen.

Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, die rheumatoide Arthritis und die Multiple Sklerose stehen alle im Zusammenhang mit der Zöliakie.
Durch Malabsorption (eine verminderte Nährstoffausnutzung aufgrund von Störungen im Verdauungstrakt) werden Mängel der Vitaminzufuhr festgestellt.

Was sollten Sie von daher meiden?

Und welche gesundes Alternativen gibt es?

Kein Gluten – lieber Reis, Hirse, Buchweizen und Quinoa!

Kein Soja – lieber Linsen, Kichererbsen und alle anderen Bohnen!

Unterstützen Sie ihren Darm.
Hören Sie auf ihr Bauchgefühl und gleichen Sie ihre Darmflora aus. Die richtigen Bakterien im Darm verhindern Allergien und Autoimmunerkrankungen.
Folsäure, Magnesium, Selen, Zink und Kupfer müssen wieder gut vom Körper aufgenommen werden, um die Selbstheilungskräfte zu unterstützen.

Ernährung

Fibromyalgie oder Weichteilrheumatismus

22. März 2017
Fibromyalgie / Weichteilrheumatismus | Präventologin Katja Altmann-Funke

fibra steht für faserreiches Bindegewebe
myos für den Muskel und
algos für den Schmerz
Beschwerden wie Muskelschmerzen, Morgensteifigkeit, Schlafstörungen, Angst & Depression, sowie Unkonzentriertheit sind einige Symptome.
Wenn man sich näher mit dem Krankheitsbild beschäftigt, hört und liest man von den „Tender Points“. Damit meint man 18 Stellen am Körper (neun auf jeder Seite), die mit Schmerzen auf Druck (4kg) reagieren. Betroffen ist der Nacken, die Schultern, der Rücken und die Hüften.

Lange Zeit wurde Fibromyalgie nicht als eigene Krankheit anerkannt.
Laut der Fachzeitschrift „Journal of Musculoskeletal Pain“ ist es die häufigste rheumatische Erkrankung.
Ein Weg aus den Schmerzen - Rheumatismus | Präventologin Katja Altmann-Funke

Was tun,wenn man davon betroffen ist?

Entzündungshemmende & schmerzlindernde Medikamente zu sich nehmen?
Ein Leben lang?
Und falls das nicht mehr ausreichend gegen die Schmerzen wirkt, auf Opioide wechseln, die die Schmerzweiterleitung an das Gehirn hemmen?

Es gibt da noch einen anderen Weg…

Ernähren Sie sich „antifibromyalgetisch“!

Zu empfehlen:

  • frisches und faserreiches Obst und Gemüse.
  • gute Fettsäuren der Gruppe Omega 3 (Fisch, Walnüsse, Leinsamen und Olivenöl z.B.)
  • Grüner Tee – dieser wirkt antientzündlich und antioxidativ
  • Fleisch – nur von Weidetieren,
  • und wer mag kann sich in vegetarischer und veganer Ernährung probieren. Das „Scandinavian Journal of Rheumatology“ berichtete über eine Reduzierung der Tender Points bei dieser Ernährungsweise.

Zu vermeiden:

  • × Kohlenhydrate, Zucker und weißes Mehl
  • × Süssstoffe jeglicher Art,
  • × Rotes Fleisch

Das Wichtigste aber fast zum Schluss!
Checken Sie Ihren Vitamin D Spiegel!
In einer Studie von 2008 benötigten Schmerzpatienten mit niedrigen Vitamin D Spiegel beinahe die doppelte Medikamentendosis.

Diese Anti-Fibromyalgie Ernährung in Verbindung mit Meditation und Vermeidung von schädlichen Substanzen wird Ihnen Linderung verschaffen.
Um eine für Sie gezielte und ausgewogene Ernährung aufzustellen, melden Sie sich gerne.

Es gibt einen Weg aus den Schmerzen!

Ernährung Nährstoffe

Macht Fett wirklich fett?

8. Februar 2017
Fette, Öle, gesättigte und ungesättigte Fettsäuren.

Einfach das Fett weg lassen, und man ist rank und schlank wie eine Tanne? Das wäre wunderbar…aber eins nach dem anderen.
Fette sind wichtige Energielieferanten. Diese können nach ihrem Sättigungsgrad eingeteilt werden.

Gesättigte Fettsäuren (SAFA)

– diese sind langkettig und hauptverantwortlich für die Cholesterin erhöhende Wirkung. Dieses Fett macht fett!
Sie stecken z. B. in Butter und Kokosfett. Bei übermäßigem Verzehr steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Fettstoffwechsel wird gestört.

Einfach ungesättigte Fettsäuren (MUFA)

stecken in Olivenöl. Es enthält außerdem noch Antioxidantien wie Vitamin E und Polyphenole. Damit ist das Olivenöl das wertvollste Nahrungsfett!

Mehrfach ungesättigten Fettsäuren

sollten wir besondere Aufmerksamkeit schenken.
Der menschliche Organismus ist nicht in der Lage Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren zu bilden. Von besonderer Bedeutung sind hier die in den Tiefseefischen vorkommende Eicosapentaensäure (EPA) und die Docosahexanensäure (DHA).
EPA und DHA spielen in der Prävention und in der Therapie von Bluthochdruck, Psoriasis, Rheuma und entzündlichen Darmerkrankungen eine wichtige Rolle.

Fetthärtung

Bei der Härtung von Fetten entstehen die sogenannten Trans-Fettsäuren. Diese stecken vor allen Dingen in Margarine, Schokolade, in Gebäck und in Kuchen. Die Härtung der Fette dient der längeren Haltbarkeit.

Wie kommt man jetzt auf eine ausreichende Menge der genannten Omega 3 Fettsäuren?

Sie könnten an sieben Tagen der Woche Fisch essen! Das schaffen Sie nicht? Oder Sie mögen keinen Fisch? Kein Grund zur Sorge. Aus den Resten des verarbeiteten Fisches wird Öl gewonnen. Die aus dem gewonnenen Öl hergestellten Kapseln sind geruchs- und geschmacksneutral.

3-6 Gramm täglich.

  • Die Wundheilung wird verbessert.
  • Die Infektanfälligkeit gemindert.
  • Trockende Haut gehört der Vergangenheit an…
Was ist mit dem Modefett Kokos?

Auch hiervon würde ich Abstand nehmen. Zuviele gesättigte Fettsäuren sind darin enthalten.

Tipps

Gesundes Fischöl. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren - Macht Fett wirklich fett?Achten Sie beim Einkauf auf das Fanggebiet.
Wild- und Biolachs sind zu bevorzugen. Hier sind die geringsten Mengen an Pestiziden und Schwermetallen (Quecksilber, Blei und Cadmium) nachzuweisen. Unter www.greenpeace.de/fischratgeber können Sie nachschauen, wo bereits eine Überfischung stattgefunden hat.
Vermeiden Sie falsche Fette.
Die Vorteile von Omega 3 Fettsäuren sind wissenschaftlich erwiesen. Sie wirken entzündungshemmend. So werden beispielsweise bei einer chronischen Polyarthritiserkrankung die Schmerzen gemildert und die Beweglichkeit der betroffenen Gelenke gefördert. Die Fließgeschwindigkeit des Blutes wird positiv beeinflußt. Omega 3 ist mit verantwortlich für das Wachstum und die Reifung im Gehirn. Nüsse sind also brainfood. Koronare Herzerkrankungen, Fettsucht und einige Krebsformen werden mit dem Verzehr von gesättigten Fettsäuren in Verbindung gesetzt.
Achten Sie beim Einkauf auf die Inhaltsstoffe.
Das ideale Verhältnis sollte zwischen 2:1 bis 5:1 bei Omega 6 zu Omega 3 sein.

Ernährung Nährstoffe

Was ist Vitamin C?

17. Januar 2017
Was ist Vitamin C | Aktiv leben - Dein Gesundheitscoach

Steckbrief

Name: Vitamin C / Ascorbinsäure
Alter: 1926 gelingt es dem ungarischen Biochemiker Szenl Györgi die erste Isolierung von Vitamin C aus den Nebennieren von Rindern
Physiologische Bedeutung: antihistamin, antiviral, blutzuckerregulierend, stimmungsaufhellend, antitoxisch
Mangelerkrankungen: Skorbut,Möller- Barlowsche Erkrankung( bei Kindern& Säuglingen)
Vorkommen in Lebensmitteln: hoher Anteil in z.B Hagebutten, Broccoli, Paprika, Spitzenreiter in der rohen Acerolafrucht (1700mg/ 100g)

Blaubeeren
Vorkommen in vielen Obst & Gemüsesorten.
Durch Kochen und falsche Zubereitung wird das kostbare Vitamin allerdings oft zerstört.

Bei falscher Lagerung kann der Vitamingehalt bis auf Null sinken.

Bedarf:
Erwachsene sollten 100 mg täglich zu sich nehmen
Schwangere 110mg und Stillende 150 mg
Ein erhöhter Bedarf besteht im Alter, im Wachstum und beim Leistungssport.

Eigene Anmerkung…
Amerikanische Wissenschaftler fordern die Anhebung auf min. 200 mg täglich.

Menschenaffen in Zoos bekommen mehr Vitamin C verabreicht, als wir! Von der WHO vorgeschrieben.

Wofür ist das Vitamin gut?

  • aktiviert Lymphozyten
  • steigert die Antikörperproduktion
  • virale Infektabwehr
  • Bildung von Bindegewebe und Kollagen
  • beim Heraufsetzen der Vitamin C Konzentration sinkt der Histaminspiegel

Mögliche Ursachen für einen Mangel

  • Alkoholismus
  • verminderter Energiebedarf und Nahrungsaufnahme bei alten Menschen
  • durch Arzneimittel wie z.B ASS,Barbiturate,Diurektika,und Antidepressiva
  • Chemo und Strahlentherapie
  • Chronische Erkrankungen wie Aids, Diabetes mellitus, Helicobater pylori – Infektionen, Krebs
  • Magen Darm Erkrankungen
  • entzündliche Erkrankung ( z.B rheumatoide Erkrankungen)
  • Fieber, Infektionen, Verbrennungen und Operationen
  • Rauchen und Stress

Mangelsymptome

  • Infektionsanfälligkeit
  • Schleimhautblutungen
  • Müdigkeit, Schwäche und Muskelschmerzen
  • schlecht heilende Wunden
  • Antriebslosigkeit
  • Depressive Verstimmungen und Reizbarkeit
  • Karies und Paradontitis, Gingivitis
  • Histaminempfindlichkeit

Anwendungsgebiete

  • Bei Allergien (Pollen, Hausstaub, Katzenhaar, u. ä.)
  • Asthma bronchiale, Neurodermitis
  • Herz – Kreislauferkrankungen
  • Bluthochdruck, Hyperlipidämie

Epidemiologische Studien haben belegt, dass mit steigender Vitamin C Aufnahme das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall signifikant abnimmt.

Diabetes mellitus

Im Vergleich zu Stoffwechselgesunden, weisen Diabetiker deutlich reduzierte Vitamin C Plasmaspiegel auf. Insulin fördert den Transport des Vitamins in die Zelle.