Browsing Category

Prävention

Bewegung Mobilisation Prävention

Mobile Indianer

2. Februar 2021

Seit Januar 2021 trainiere ich die Mannschaft der Hannover Indians. Momentan, aufgrund der Corona-Situation noch über Zoom. Im Rahmen eines Trainings sind die Elemente der Mobilisation unverzichtbar.

Beim Eishockey, eine Sportart die mit häufiger Bewegung und Innendrehung im Hüftgelenk zu tun hat, entsteht ein höheres Risiko für ein Hüftimpingement.

Was bedeutet das?

Die Hüfte ist in bestimmten Bewegungen oder Positionen blockiert. Durch das Mobility Training kann eine Verbesserung der Gelenkstellungen erfolgen.

Vor dem Training wird die Muskulatur besser durchblutet.

Die sogenannte Muskelhemmung ist ein häufiger Nebeneffekt von Hüftschmerzen. Einige Muskelgruppen schalten ab und andere stehen unter einer Höchstspannung.

Nehmen wir als Beispiel den Rücken:

Instinktiv schonen wir die Gesäßmuskulatur bei Rückenschmerzen. Der Lendenmuskel muss sich dafür mehr anspannen.

Die Folge ist eine Dysbalance mit einer Fehlbelastung im Bereich des Hüftgelenks und der Wirbelsäule.

Im Training sollte der Körper frei von Limitierungen gemacht werden. Lässt sich nur ein Muskel in der Bewegungskette nicht mehr dehnen, liegt eine funktionelle reflektorische Störung vor.

Mein Ziel ist es die BEWEGUNGEN zu trainieren-nicht die Muskeln.

Dies dient der Verletzungsprophyaxe und der Steigerung der Leistungsfähigkeit.

Die Bewegungen können präziser und dynamischer ausgeführt werden. 

Denn: Hannover ist Indianerland!

#96vereinssportzentrum #hannover96 #hannoveristindianerland

Ernährung Prävention

Metabolisches Syndrom

25. Januar 2021

Hintergrund

Rund ein Viertel der Bevölkerung leidet unter dem „metabolischen Syndrom“, doch was verbirgt sich dahinter eigentlich?
Man beschreibt damit eine Kombination aus vier typischen Symptomen, den „deadly quartet“:
– Arterielle Hypertonie
– Hohe Blutfettwerte (Triglyceride erhöht und/ oder HDL erniedrigt)
– Insulinresistenz
– BMI > 30 (Adipositas)


Ursachen

Ursachen sind dabei oft eine Überernährung weit über dem eigentlichen Tagesbedarf hinaus, ein zu hoher Fettanteil der Nahrung und der Bewegungsmangel.
Eine Wohlstandskrankheit die vermeidbar ist!
Daraus resultiert eine Hyperglykämie mit einer folgenden Hyperinsulinämie.
Die Gefahr an Diabetes Mellitus Typ 2 zu erkranken, steigt.

Auswirkungen

Besonders gefährlich ist, dass die Entwicklung schleichend beginnt und die betroffenen anfangs kaum Symptome verspüren.
Die Homöostase des Körpergewichtes wird aus dem Gleichgewicht gebracht.
Doch was für Risiken bringt ein erhöhter BMI mit sich?
– Das Risiko für Diabetes Mellitus Typ 2 steigt um das Fünffache!
– Arteriosklerose, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen
– Gelenk – und Wirbelsäulenprobleme
– Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System

Besonders die Zunahme des viszeralen Fettgewebes am Bauch ist schädlich, der sogenannte androide Typ der Fettverteilung.
Die dabei produzierten Adipokine der Adipozyten (Fettzellen) tragen wesentlich zur Insulinresistenz bei!

Wie kommt man dieser Erkrankung auf die Spur? Messt euren Taillenumfang!
Bei Frauen gilt dieser als krankhaft, wenn er über 88 Zentimeter, bei Männern über 104 Zentimetern liegt.
Liegt der des Nüchternblutzucker über 100mg/l, ist das die oberste Grenze.

Fazit


ABER…Ihr habt es in der Hand. Durch eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung könnt ihr aktiv dagegen steuern.

Call Now Button