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Macht Fett wirklich fett?

8. Februar 2017
Fette, Öle, gesättigte und ungesättigte Fettsäuren.

Einfach das Fett weg lassen, und man ist rank und schlank wie eine Tanne? Das wäre wunderbar…aber eins nach dem anderen.
Fette sind wichtige Energielieferanten. Diese können nach ihrem Sättigungsgrad eingeteilt werden.

Gesättigte Fettsäuren (SAFA)

– diese sind langkettig und hauptverantwortlich für die Cholesterin erhöhende Wirkung. Dieses Fett macht fett!
Sie stecken z. B. in Butter und Kokosfett. Bei übermäßigem Verzehr steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Fettstoffwechsel wird gestört.

Einfach ungesättigte Fettsäuren (MUFA)

stecken in Olivenöl. Es enthält außerdem noch Antioxidantien wie Vitamin E und Polyphenole. Damit ist das Olivenöl das wertvollste Nahrungsfett!

Mehrfach ungesättigten Fettsäuren

sollten wir besondere Aufmerksamkeit schenken.
Der menschliche Organismus ist nicht in der Lage Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren zu bilden. Von besonderer Bedeutung sind hier die in den Tiefseefischen vorkommende Eicosapentaensäure (EPA) und die Docosahexanensäure (DHA).
EPA und DHA spielen in der Prävention und in der Therapie von Bluthochdruck, Psoriasis, Rheuma und entzündlichen Darmerkrankungen eine wichtige Rolle.

Fetthärtung

Bei der Härtung von Fetten entstehen die sogenannten Trans-Fettsäuren. Diese stecken vor allen Dingen in Margarine, Schokolade, in Gebäck und in Kuchen. Die Härtung der Fette dient der längeren Haltbarkeit.

Wie kommt man jetzt auf eine ausreichende Menge der genannten Omega 3 Fettsäuren?

Sie könnten an sieben Tagen der Woche Fisch essen! Das schaffen Sie nicht? Oder Sie mögen keinen Fisch? Kein Grund zur Sorge. Aus den Resten des verarbeiteten Fisches wird Öl gewonnen. Die aus dem gewonnenen Öl hergestellten Kapseln sind geruchs- und geschmacksneutral.

3-6 Gramm täglich.

  • Die Wundheilung wird verbessert.
  • Die Infektanfälligkeit gemindert.
  • Trockende Haut gehört der Vergangenheit an…
Was ist mit dem Modefett Kokos?

Auch hiervon würde ich Abstand nehmen. Zuviele gesättigte Fettsäuren sind darin enthalten.

Tipps

Gesundes Fischöl. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren - Macht Fett wirklich fett?Achten Sie beim Einkauf auf das Fanggebiet.
Wild- und Biolachs sind zu bevorzugen. Hier sind die geringsten Mengen an Pestiziden und Schwermetallen (Quecksilber, Blei und Cadmium) nachzuweisen. Unter www.greenpeace.de/fischratgeber können Sie nachschauen, wo bereits eine Überfischung stattgefunden hat.
Vermeiden Sie falsche Fette.
Die Vorteile von Omega 3 Fettsäuren sind wissenschaftlich erwiesen. Sie wirken entzündungshemmend. So werden beispielsweise bei einer chronischen Polyarthritiserkrankung die Schmerzen gemildert und die Beweglichkeit der betroffenen Gelenke gefördert. Die Fließgeschwindigkeit des Blutes wird positiv beeinflußt. Omega 3 ist mit verantwortlich für das Wachstum und die Reifung im Gehirn. Nüsse sind also brainfood. Koronare Herzerkrankungen, Fettsucht und einige Krebsformen werden mit dem Verzehr von gesättigten Fettsäuren in Verbindung gesetzt.
Achten Sie beim Einkauf auf die Inhaltsstoffe.
Das ideale Verhältnis sollte zwischen 2:1 bis 5:1 bei Omega 6 zu Omega 3 sein.

Ernährung Ernährung und Prävention

Ich bin so sauer

2. Januar 2017
Säure-Basen-Haushalt - und was man dafür tun sollte.

Damit meine ich nicht Ihre Gemütslage, sondern Ihren pH Wert (potenzia Hydrogenii). Können Sie sich vorstellen, dass die Übersäuerung/Azidose hauptverantwortlich für eine Menge von Krankheiten ist?

Unser Körper besteht zu mehr als 70% aus Wasser. Das Blut hält den pH Wert von 7,35-7,4 mit geringen Schwankungen aufrecht. Durch Stoffwechselprozesse entstehen ständig neue Säuren (Harnsäure,Milchsäure,Essigsäure etc.). Der Körper hat nun drei Möglichkeiten die Säuren auszuscheiden:

  1. Über die Niere
  2. Über die Lunge-Ein Spaziergang an der frischen Luft kann durch den eingeatmeten Sauerstoff Säuren neutralisieren.
  3. Über den Darm-Hier wird auf schnellsten Wege über Durchfall/Erbrechen Säure aus dem Körper geleitet.

Zusätzlich besitzt der Körper aber auch noch ein paar Notausgänge.


Bei der Frau setzt das „Selbstreinigungsprogramm“bei der Regelblutung ein.
Bei dem Mann funktioniert das anders. Hier werden die Säuren direkt verstoffwechselt. Der Organismus braucht hierfür Mineralstoffe. Die nimmt er sich aus den körpereigenen Speichern – meist aus dem Haarboden.

Dies ist auch der Grund, weshalb manche Männer ihre Haare verlieren und etwas kahlköpfiger sind.

Stress und Ärger erhöhen zusätzlich den Säureanteil im Körper!

Wichtig und entscheidend ist, dass ein gleicher Anteil Säuren und Basen im Körper herrscht.
Das perfekte Team. Als Puffersystem werden Defizite hier sofort ausgeglichen.

Wir kennen doch alle das Beispiel mit dem sauren Regen. Die Bäume können in dem sauren Milieu nicht überleben. Waldsterben ist die Folge. Der Baum kann schließlich nicht seine Wurzel packen und sich einen besseren Ort zum leben suchen.

Sie haben diese Möglichkeit jedoch! jederzeit – überall – reversibel also!

Leeren Sie Ihre persönlichen Säurelager:

  • Trinken Sie viel – vor allen Dingen Getränke ohne Kohlensäure. Zuviel Kohlensäure produziert z.B Phosphorsäure – und die macht uns nervös.
  • Reduzieren Sie Ihre Zucker/Eiweiß und Salzzufuhr
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren pH Wert mithilfe von Teststreifen
  • Essen Sie in Ruhe und kauen Sie gründlich
  • Achten Sie auf ausreichend Bewegung an der frischen Luft als Entsäuerungsventil über die Lunge
  • Remineralisieren Sie Ihren Körper, damit die eigenen Mineralstoffdepots aufgefüllt werden.


Als Hilfestellung ein kleiner Selbsttest – bei zwei Antworten mit Ja empfiehlt sich eine Überprüfung des pH Wertes.

  • Leiden Sie unter Gelenkschmerzen?
  • Haben Sie ein Problem ihr Gewicht zu halten?
  • Können Sie schlecht einschlafen?
  • Sind Sie an Psoriasis/Neurodermitis erkrankt?
  • Ist Migräne kein Fremdwort?
  • Leiden Sie unter Mykosen, brüchigen Nägeln und Karies?

Das beste was Ihnen passieren kann: Sie wachen auf und sind gesund!

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