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Bewegung Prävention

Presse-News: So halten Sie Ihren Rücken im Praxisalltag fit (Quelle: Zahnärztekammer Nordrhein)

4. Dezember 2025
Liebscher & Bracht Schmerztherapie mit Katja Altmann

Vier Dos und vier Don’ts, die auch mit einem vollen Terminkalender umsetzbar sind.

Katja Altmann-Funke ist Personal Trainerin sowie Schmerztherapeutin und arbeitet häufig mit Zahnärztinnen und Zahnärzten zusammen und gibt auch Kurse am Fortbildungsinstitut der Kammer. Die Ausrede „Ich habe keine Zeit“ lässt sie nicht gelten: „Jede Bewegung, die einen Ausgleich schafft, ist gut“, sagt sie.

Rückenschmerzen sind und bleiben Volkskrankheit Nummer eins, insbesondere Zahnärzte sind gefährdet. Vor allem die sitzende und einseitige Haltung während der Behandlung schadet dem Rücken. Beim Vorbeugen belastet der rund fünf bis sechs Kilogramm schwere Kopf zusätzlich Muskeln und Gelenke. „Häufig sind ein Brennen zwischen den Schulterblättern und Schmerzen in den Lendenwirbeln – sowohl am Hals als auch am unteren Rücken – die ersten Symptome“, berichtet Altmann-Funke.

Um langfristige Schäden zu verhindern, empfiehlt sie frühzeitiges Handeln. Am besten dann, wenn noch nichts zwickt oder schmerzt. Denn bei der Behandlung ihrer Patienten sind Zahnärzte bestens mit Prävention vertraut. Das sollte aber auch für die eigene Gesundheit gelten. „Es braucht keine komplizierten Tanzeinheiten, sondern nur ein paar kleine Übungen zwischen den Behandlungen, die gar nicht viel Zeit in Anspruch nehmen“, sagt Katja Altmann-Funke.

Was es dabei zu beachten gibt, hat die Expertin in vier Dos und vier Don’ts zusammengefasst:

Durch die Position des Zahnarztes neben dem Behandlungsstuhl ist der Oberkörper während der Behandlung immer leicht gedreht – bei Rechtshändern nach links, bei Linkshändern nach rechts. Um diese einseitige Belastung auszugleichen, sollte nach der Behandlung der Oberkörper kurz in die Gegenrichtung gedreht werden.

Auch hier geht es darum, den einseitigen Belastungen entgegenzuwirken. Dazu werden die Arme hinter dem Rücken verschränkt und die Schultern nach hinten gezogen, wodurch sich der Brustkorb öffnet, was wiederum den Rücken entlastet. Das lässt sich auch ganz leicht auf dem Weg in das nächste Behandlungszimmer umsetzen.

Der Blick eines Zahnarztes oder einer Zahnärztin kennt vor allem eine Richtung: schräg nach unten zum Mund des Patienten. Gegen Nackenschmerzen hilft deshalb, den Kopf regelmäßig im Profil von links nach rechts und zurück sowie von oben nach unten und umgekehrt zu bewegen.

Wenn es die Behandlung nicht erfordert, sollten Zahnärzte aufstehen, zum Beispiel beim Gespräch mit dem Patienten. So wird dem Rücken zwischen den mitunter langen Sitzungen eine kurze Pause gegönnt.

Nach der Arbeit mit dem Smartphone auf das Sofa – das klingt verlockend, aber schadet dem Rücken, weil er sofort wieder in dieselben Belastungssituationen wie in der Praxis kommt. Deshalb lieber laufen oder sonstigen Aktivitäten nachgehen, um eine durchgehende einseitige Belastung zu vermeiden.

Gut gemeint ist oft nicht gut gemacht. Das Ziel von Muskelübungen für den Rücken ist ehrenwert, kann jedoch kontraproduktiv sein, wenn sich die Muskulatur infolge des Trainings verkürzt und der Rücken weiter verspannt. Stattdessen sollte der Fokus auf die Gegenspieler wie die Bauchmuskulatur gesetzt und Übungen zur Förderung der Beweglichkeit des Rückens durchgeführt werden.

Der volle Terminkalender lässt Zahnärztinnen und Zahnärzte oft noch weiterbohren, selbst dann noch, wenn es im Rücken nicht mehr nur zwickt, sondern schon schmerzt. Doch langfristig geht diese Rechnung nicht auf, irgendwann wird der Körper streiken. Deshalb rechtzeitig Pausen nehmen und bei Beschwerden nicht nur auf Schmerzmittel setzen.

Der Klassiker für Hexenschüsse und Bandscheibenvorfälle wird häufig unterschätzt. Denn wenn der Rücken durch den Berufsalltag bereits unter Spannung steht, kann bei einer ruckartigen Bewegung, zum Beispiel im Garten, deutlich schneller etwas passieren. Deshalb bewusst aufstehen und heben, um Schlimmeres zu verhindern.

Rückenfit-Seminar am KHI

Wer noch mehr für seinen Rücken tun möchte, kann am 17. Juni 2026, 14.30 bis 17.45 Uhr, am Rückenfit-Seminar von Katja Altmann-Funke teilnehmen. Dort liegt der Fokus auf weiteren praktischen Übungen für einen gesunden Rücken. Alle Infos und Anmeldung unter diesem Link.

Autor: Daniel Schrader (Quelle: Zahnärztekammer Nordrhein)

Prävention

Mein neues Angebot: Betriebliche Gesundheitsmaßnahmen vor Ort

13. August 2025
Betriebliches Gesundheitsmanagement

Ich bin dann mal weg…

…auf dem Weg zu Dir in den Betrieb. Betriebliche Gesundheitsmaßnahmen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Zurecht! In Deutschland können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern bis zu 600 Euro im Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei für betriebliche Gesundheitsmaßnahmen zur Verfügung stellen. Und das Beste daran: ich komme zu Dir.

Das bietet viele Vorteile für die Mitarbeiter:

  • Es ist kein Umziehen nötig. Die Übungen können in normaler Kleidung durchgeführt werden. Das spart Zeit und ist komfortabel.
  • Es ist keine Anfahrt zu einem externen Fitnessstudio notwendig. Die Maßnahme wird in den Pausen oder während der Arbeitszeit durchgeführt. Die vertraute Umgebung bringt mehr Entspanntheit und die Hemmschwelle ist kleiner.
  • Die eigene Gesundheitsförderung ist ohne zusätzlichen Aufwand nötig. Die Freizeit „muss nicht geopfert“ werden.

Aber nicht nur die Mitarbeiter profitieren. Es entsteht ein sehr geringer organisatorischer Aufwand. Dadurch ist eine höhere Beteiligung gegeben. Durch die präventiven Maßnahmen wird der Krankenstand reduziert. Die Arbeitnehmer fühlen sich ernst genommen und wertgeschätzt. Die Gesundheitsförderung verbessert das Employer Branding – gut für Recruiting und die Bindung.

Ob ich die Rückenschule im Büro anbiete, eine aktive Pause mit Dehnübungen oder Verspannungen manuell löse. Ich gehe auf die Wünsche des Betriebes ein. Regelmäßig bin ich in einer Steuerkanzlei und arbeite mit fünf Damen zusammen. Und zwar so, wie es gerade passt. Mal sind die Rückenschmerzen das Thema, oder der Kreislauf ist wieder nicht in Höchstform.

In der logopädischen Praxis gehe ich verstärkt und individuell auf die Schmerzen der Therapeutinnen ein.

Und im Restaurant kümmere ich mich um die Köche und die Servicekräfte, die mit ganz anderen Herausforderungen im Berufsalltag auskommen müssen.

Bei mir gibt es kein „Schema F“. Und auch die Größe des Betriebes spielt für mich keine Rolle. Zeit und Aufwand wird variabel besprochen und angepasst. Arbeitgeber profitieren durch die Investition. Ersparnis der krankheitsbedingten Kosten das Ergebnis. Denn die Frage die sich jeder Betrieb stellen sollte:

WIE GESUND IST MEIN UNTERNEHMEN EIGENTLICH???

In Kurzform:

Warum? Mitarbeitergesund ist die strategische Ressource

Was hat der Betrieb davon?  Weniger Krankentage -mehr Leistung!

Wie?  Ganz einfach! Unkompliziert und steuerlich vergünstigt.

Ich kümmere mich um die Umsetzung…und bin dann mal weg!

Alles Liebe! Eure Katja

Bewegung Prävention Schmerztherapie

Die Schmerztherapie

25. Februar 2025
Katja Altmann-Funke dehnt ihren Rücken

Wie genau läuft diese eigentlich ab?

Was unterscheidet diese von der Manuellen und der Physiotherapie?

Ich kombiniere die Osteopressur mit speziellen Engpassdehnungen und Faszienrollmassagen.

Dein Beschwerdebild wird analysiert und durch gezielte Drucktechniken werden deine Schmerzrezeptoren neu programmiert. Diese manuelle Technik nach Liebscher und Bracht wird durch präzisen Druck ausgeübt und muskulär-fasziale Spannungen werden dadurch gelöst.

Deine Beweglichkeit wird verbessert und deine Schmerzen reduziert.

Hier werden keine Symptome behandelt! 

Die Übungen können gut zu Hause in deinen Alltag integriert werden. ABER..du darfst selbst aktiv werden. Sonst hat auch diese Therapieform keinen längerfristigen Erfolg.

Die Faszienrollmassage unterstützt diese Form der Therapie, um das verspannte und meistübersäuerte Gewebe wieder geschmeidiger werden zu lassen. Im folgenden Video wird dir in Kurzform gezeigt, wie meine Arbeit am Patienten/innen aussieht.

Wenn du schon vieles ausprobiert hast, aber immer noch nicht zufrieden bist mit den Resultaten-dann rufe mich gerne an.

Ich freue mich auf dich!

Deine Katja Altmann-Funke

Bewegung Prävention

Sitzen ist das neue Rauchen

4. Dezember 2023
Sitzen ist das neue Rauchen

Die Volkskrankheit Nummer eins: Rückenschmerzen

Ob es sich jetzt um Schmerzen, Bandscheibenvorfällen oder Bewegungseinschränkungen handelt-jeder weiß, was ich meine. Man geht zum Arzt, schildert die Problematik und wird entweder zum Orthopäden geschickt oder bekommt ein Rezept zur Physiotherapie.

Oft werden Untersuchungen wie Röntgenaufnahmen oder MRTs gemacht, um danach genauso hilflos zu sein, wie vorher. 75% der arbeitenden Bevölkerung leiden unter Schmerzen im Rücken. Das muss man sich mal vorstellen!

Aber der Reihe nach. Unser Körper besteht aus 206 Knochen, 143 Gelenken und 656 Muskeln. Bewegen wir uns tagtäglich so, wie wir es tun könnten?

Als kleines Beispiel:

Unsere Arme bewegen wir im Alltag doch eigentlich nur nach vorn und zur Seite. Der Griff nach oben oder kreisende Bewegungen werden höchst selten gemacht-stimmt´s?!

Unsere Mobilität nimmt dadurch ab.So ähnlich ist es auch bei unseren Hüftgelenken. Wir gehen, stehen, sitzen und liegen. Die Beine bewegen sich auch hier immer im selben Bewegungsmuster. Probleme in den Hüften führen oft zu Schmerzen im unteren Rücken-wegen Bewegungsarmut!!! Dagegen hilft auch keine Physiotherapie. Der Körper möchte(muss!) bewegt werden.

Unsere Gelenke funktionieren nur dann, wenn man sie durch Bewegung schmiert. Muskeln können nur stark sein, wenn diese auch genutzt werden.

Das Silberbesteck läuft auch nur dann an, wenn es nicht zum Essen benutzt wird. Logisch, oder?

Nun habe ich schon die Gelenke und Muskeln angesprochen. Was ist denn eigentlich mit unserem Bindegewebe-auch Faszien genannt?

Die Kollagenfaserstränge halten den Körper zusammen und geben uns Struktur und Halt. Wir sprechen hier von ca.18-23kg Bindegewebe. Werden diese aber nur wenig genutzt oder durch ungünstige Bewegungen getriggert, kann die Funktionsfähigkeit abnehmen. Die Faszien sind über die Muskeln untrennbar mit dem Gehirn verbunden.

Dehnt und bewegt euch-nutzt den Körper in die verschiedensten Richtungen.

Achtet beim Rückentraining darauf, dass die eh schon unter Spannung stehende Rückenmuskulatur nicht noch mehr Spannung erhält. Geht lieber in die Entlastung und zieht verkürzte Strukturen in die Länge.

Fazit:

Ändert den Lebensstil in ein aktiveres und schmerzfreies Leben.

Der Spruch: „Wer rastet-der rostet“, oder „Sitzen ist das neue Rauchen“ treffen schon den Kern.

Ihr habt es in der Hand. Es ist nicht zu spät damit anzufangen.

Habt ihr Fragen? Dann meldet euch sehr gerne!

Eure Katja

Ernährung

Proteinpräparate

14. Juni 2023
Was steckt hinter dem Mythos Proteine?

Laut Werbeversprechen sind Proteinpräparate effektiv für den Muskelaufbau.

Proteinriegel sind mittlerweile überall käuflich erhältlich und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Diese Riegel bestehen neben Zusatzstoffen, wie zum Beispiel Schokolade und Süßungsmitteln aus einer Eiweißmischung. In größeren Mengen können die Riegel abführend wirken und/oder enthalten zu viel Zucker.

Proteinpulver in der Form eines Shakes muss erst noch zubereitet werden und auch hier müssen die Inhaltsstoffe beachtet werden. Verschiedene Geschmacksrichtungen, Qualitäten und Zusammensetzungen spielen eine große Rolle.

Unnötige künstliche Aromen, lange Zutatenlisten und dubiose Herkunftsangaben machen dir die Qual der Wahl nicht leichter.

Wenn man jetzt aber das Proteinpulver mit dem Lebensmittel vergleicht, zeigen sich hier zwei gravierende Nachteile! 

Das isolierte Eiweiß wird schneller aus dem Verdauungstrakt im Blut aufgenommen als ein Eiweiß im Lebensmittel. Der Körper nutzt die Aminosäuren zur Energiegewinnung, statt zur Synthese des Proteins.

Der zweite Nachteil ist das ungünstige Hormonbild.

Mein Tipp:

Wenn ihr einen Shake zu euch nehmen möchtet, dann in Verbindung mit einer Banane oder in Kombination mit Kohlenhydraten.

Magerquark & Brot, Milch/Joghurt mit Haferflocken können Alternativen für dich sein.

Protein-Shakes

Freie Aminosäuren

Auch ein Thema in der Fitnessernährung.

Neben dem Proteinpulver werden auch isolierte, einzelne Aminosäuren angepriesen. Aber Vorsicht!

In der Ernährung kommen diese isolierten Aminosäuren nicht vor. Bei einer größeren Zufuhr sollten diese wie ein Medikament eingestuft werden.

Hier gebe ich dir ein kleines Beispiel:

LEUCIN soll in der Muskelsynthese eine besondere Rolle einnehmen.

Mit einem Glas Milch (950 mg Leucin) wird der Bedarf nach einem 2-Stunden -Lauf gedeckt! Eigentlich ganz einfach, oder?

Zusammenhängend lässt sich sagen, dass ein Mehr an Protein von 2,0g Protein/Körpergewicht keinen Vorteil bringt.

Falls ihr euch für ein Präparat entscheidet, achtet auf die Inhaltsstoffe. Wählt unbedingt ein Proteinpräparat aus mit dem Zusatz von Vitamin B6.Die Empfehlung liegt hier bei 0,02mg Vitamin B6 pro 1,0g Protein.

Um den Muskelaufbau zu steigern, empfiehlt sich das Proteinpräparat in Verbindung mit Kohlenhydraten einzunehmen.

Dosierungsempfehlung:

Für Frauen 2,0g Eiweiß/kg Körpergewicht und Tag im Durchschnitt 120g.

Bei Männern liegt der Durchschnitt bei 140g.

Ein Mehr bringt nicht mehr Muskelmasse, sondern lässt die Speicherung von Fett zu. 

Und genau das versuchst du doch durch dein Training zu vermeiden.

Die Kombi von Kartoffeln und einem Ei hat für eine erwachsene Person mehr Qualität als ein Stück Fleisch. Abwechslung in der Ernährung und das richtige Training führt zu Muskelwachstum!

Du möchtest mehr erfahren über das Thema Proteine oder eine Ernährungsberatung bei mir buchen? Dann freue ich mich über deine Nachricht!

Alles Liebe, eure Katja

Abnehmen Ernährung

24 kg Gewichtsverlust in 7 Monaten

23. Februar 2023

Ein Erfahrungsbericht zum Thema Abnehmen, Motivation und Ernährungsumstellung.

Matthias hatte ein klares Ziel vor Augen: Abnehmen der Gesundheit zu Liebe!

WOW – wie hat er das geschafft?

Fokussiert an eine Sache heranzugehen ist schon die halbe Miete. Matthias hat dem „inneren Schweinehund“ kaum eine Chance gegeben.

Jede Entscheidung muss von dir selbst ausgehen. Du solltest nicht versuchen die Erwartungen anderer zu erfüllen. Deine eigene Motivation ist der stärkste Antrieb. Aber der Reihe nach. 

Beachte diese Kriterien:

  1. Formuliere dein Ziel positiv. Dein Gehirn versteht es ,wenn du dich auf etwas zu bewegen möchtest, anstatt davon weg willst.
  2. Formuliere dein Ziel genau. WAS? WANN? WER? Und WIE? Beantworte dir diese Fragen genau und halte diese am besten schriftlich fest.
  3. Ressourcen. Hast du alles, was du brauchst, um dein Ziel zu erreichen? Ressourcen können Material, Geld und Assistenz sein, aber auch deine innere Einstellung dazu.

WAS willst du? WAS möchtest du genau erreichen? Bist du dir darüber im Klaren, dass sich beim Erreichen des Ziels einiges verändern wird? Was hindert dich daran, das Ziel zu erreichen?

Fragen über Fragen. Strukturiertes Herangehen hilft dir dabei nicht zu früh aufzugeben.

Ziele müssen nicht immer etwas mit der Gewichtsabnahme, mehr Sport zu treiben oder mit dem Rauchen aufzuhören, zu tun haben.

Weniger Zeit am Handy, weniger Alkohol zu trinken, mehr zu lesen, sich mehr Zeit für sich selbst zu nehmen, keine Energy Drinks mehr zu trinken, ein neues Hobby zu erlernen usw.

„Man muss es so einrichten, dass einem das Ziel entgegenkommt.“

Theodor Fontane

Hast du Fragen zum Thema Abnehmen? Oder möchtest du direkt loslegen? Dann bin ich gerne für dich da!

Deine Katja

Ernährung

Diät versus Ernährungsumstellung

9. Januar 2023
Diät versus Ernährungsumstellung

Diät führt zu einer schnellen Gewichtsabnahme. Durch die Reduzierung der Kalorienmenge am Tag, verliert man in kurzer Zeit an Gewicht.

Hier wird oft eine Form der Ernährung angestrebt, die für eine bestimmte Zeit mit bestimmten Lebensmitteln funktioniert.

Dadurch kann es aber zu einem Mangel an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen kommen.

Der Verzicht bedeutet oft auch Stress für den Körper. Heißhungerattacken und der berühmt-berüchtigte Jo-Jo –Effekt lassen den Stoffwechsel in ein Chaos geraten.

Dauerhaft umsetzbar? Wohl kaum. Von daher rate ich immer dazu dem Körper die Zeit zum Abbau zu geben.

Schließlich haben wir auch nicht in drei Wochen die komplette Zahl des abzunehmenden Gewichtes angefuttert.

Katja Altmann-Funke, Expertin für Ernährung, Sport und Prävention

Eine Ernährungsumstellung ist eine längerfristige Variante (vielleicht für immer?).

Hier geht man die Sache etwas ruhiger und kontinuierlicher an.

Aus meiner eigenen Erfahrung (ich selbst verzichte aus gesundheitlichen Gründen auf Gluten und vertrage kein Histamin) weiß ich, dass sich das Geschmacksverhalten verändern kann.

Lebensmittel, die jahrelang mit dazu gehört haben, schmecken einfach nicht mehr!

Ich bin kein Fan von Verboten. Lieber empfehle ich Alternativen.

Ein Verbot führt doch eher dazu, dass man ständig an das nicht „Erlaubte „denkt.

ABER…

Eine Veränderung ist nicht sofort positiv. Ängste müssen überwunden werden und jede Neuerung bringt oft auch eine Verunsicherung mit sich.

Ausrutscher gehören mit dazu. Unbedingt. Das ist kein Zeichen von Schwäche. Ganz im Gegenteil. Setzt man nach dem Ausrutscher wieder da an, wo man vorher war, geht es trotzdem weiter. Du wirst stolz auf dich sein, nicht sofort aufgegeben zu haben.

Brauchst du Unterstützung, dann erzähle deiner Familie und deinen Freunden von deinen Plänen.

Denk immer daran:

Gesundheit entsteht von innen nach außen.“

D. D. Palmer

Bist du dir deiner Sache sicher, dann wird deine innere Einstellung dir dabei helfen, die äußere Form zu bilden.

Gibt es die einzige und richtige Ernährung?

NEIN

Aber du kannst die einzige und richtige Form für dich wählen, die genau zu dir passt!

Diese Form sollte dir alles geben, was du benötigst um gesund und fit zu sein oder zu werden und zu bleiben.

Ist das nicht wunderbar? Du hast es in den Händen.

Aufgrund meiner Ernährungsumstellung konnte ich meine Rheumamedikamente sukzessive ausschleichen.

Natürlich spielt hier auch die Qualität der Lebensmittel eine Rolle.

Frisch/Bio/Regional und Saisonal. 

Du bist, was du isst!

Bei Fragen zu dem Thema freue ich mich auf deine Nachricht.

Deine Katja

Ernährung und Prävention

Implant Days 2022 – Vortrag zum Thema „Allgemeinerkrankungen und Parodontitis“

5. Oktober 2022
Katja Altmann-Funke ist Prävention-Coachin

Zusammenhänge erkennen und Therapieansätze finden. „Gesundheit beginnt im Mund-Krankheit auch.“

Vom 5. – 9. September 2022 konnte ich im Robinson Club Cyprus eine perfekte Kombination aus Fortbildung, Event und Wellness genießen. Hier spannende Auszüge aus meinem Vortrag:

Heutzutage wissen wir einfach, dass Krankheiten auch Einfluss auf den gesamten Körper haben. Die Parodontitis beispielsweise ist bakteriellen Ursprungs. Weitere Auslöser können aber auch die Fehlernährung, die Fehlbesiedlung und die Fehlversorgung sein. Ein zu hoher Zucker-Konsum und die Folgen des Übergewichtes führen zu Entzündungsprozessen und einem erhöhten Risiko von Gefäßschädigungen.

Die Erreger der Parodontitis verfügen über Virusfaktoren. Diese bilden Toxine und abbauende Enzyme. Welche Folgen hat das für unser Immunsystem? Eine verminderte Abwehr gegen Pathogene, eine erhöhte Infektanfälligkeit und das Risiko für andere Krankheiten steigt dadurch. Symptome zeigen sich an oralen Schleimhäuten! Krankheiten können das Voranschreiten der Parodontitis beeinflussen.

Von welchen Allgemein Erkrankungen sprechen wir?

  • Atemwegserkrankungen
  • Adipositas
  • Rheumatoide Arthritis
  • Osteoporose
  • Diabetes mellitus
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Zur Parodontitis Therapie gehört ein ganzheitlicher Ansatz. Die Progression wird beeinflusst durch den individuellen Immunstatus des Patienten, seiner Lebensweise und dem allgemeinen Gesundheitszustand.

Meine Empfehlungen:

  • Vitamin D3 und K2
  • Vitamin A, für das Zellwachstum und Zellbildung
  • Magnesium für den Knochenstoffwechsel
  • Zink für die Wundheilung
  • Vitamin C, präventiv
  • Omega -3 Fettsäuren für die Regeneration, entzündungshemmend
  • Coenzym Q10 fördert den Heilungsprozess. 

Informieren Sie ihren Zahnarzt über ihre Medikamente. Nur so kann aufgrund einer gründlichen Anamnese ihrer (Zahn-) Gesundheit geholfen werden.

Bei Fragen stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung!

Herzlichst, Ihre Katja Altmann-Funke

Bewegung Mobilisation

Mobility Training im Tennissport

14. Juni 2022
Leistungssteigerung durch Mobility Training - Tipps von Katja Altmann-Funke

Wie man Leistung steigert, mehr Mobilität erreicht und Verletzungen vermeidet.

Das sogenannte Mobility Training – also Beweglichkeitstraining – ist ein ganzheitlicher Ansatz. Es spricht die Bereiche an, die Bewegungseinschränkungen zur Folge haben können:

  • Die Positionierung der Gelenke und die der Körperachse im Training
  • Die neuromuskuläre Koordination
  • Muskuläre Verspannungen
  • Der verringerte Bewegungsspielraum von Gelenken

Durch das regelmäßige Mobility Training kann der volle Bewegungsumfang der Zielmuskulatur am besten genutzt werden. Dadurch ist eine Leistungssteigerung möglich.

Man erreicht mit weniger Energie eine bessere Leistung. Die Muskelketten arbeiten besser und Bewegungen werden effizienter.

Nicht nur die Beweglichkeit wird durch das Beweglichkeitstraining verbessert, sondern muskuläre Dysbalancen noch zusätzlich ausgeglichen.

Das Risiko für Verletzungen wird minimiert. MEHR Mobilität- WENIGER Verletzungen!

Im Tennissport wird die Kraft aus den Beinen genutzt. Die Schlagbewegung beginnt in den Füßen (stabiler Stand), geht über die Hüfte, den Bauch in die Arme.

Empfehlenswert wäre also ein Krafttraining für die Beine und Mobility Übungen für die Hüfte. Für eine starke Rückhand ist es wichtig den Bizeps zu trainieren. Für mehr Balance und Stabilität eignen sich Koordinationsübungen.

Hierzu wähle ich gerne die berühmt berüchtigte Koordinationsleiter und Kleinstequipment, wie Tennisbälle oder das Balanceboard. Durch gezielte Übungen kann man das Gleichgewicht schulen, um einen präzisen Schlag auszuführen.

Im Tennis musst du dich gut bewegen können. Der Erfolg beim Tennis fängt mit der Beinarbeit an. Wenn du als Spieler beweglich bist, wird alles andere einfacher.

Toni Nadal

Tennis beansprucht viele Muskelgruppen

Neben der Schulter- und Unterarmmuskulatur werden bei den Sprints und den Richtungswechseln auch die Oberschenkel- und Wadenmuskulatur beansprucht.

Seit Mai 2022 bin ich beim DTV in Hannover tätig.

Ein abwechslungsreiches Training ist mir sehr wichtig. Ausdauer, Koordination und Mobility sind die Schwerpunkte des Trainings.

Ein Blick auf die Fußstellung, die des Beckens und der Schulter geben mir Aufschluss über die Statik.

Ich achte auch auf die Stellung des Ober- und Unterkiefers, um mir ein besseres Bild der Nacken- und Wirbelsäulenmuskulatur zu machen. Geringe Abweichungen können Veränderungen in der Gesamtstatik des Körpers auslösen:

  • Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen
  • Wirbelsäulen- und Hüftgelenksbeschwerden.

Da hilft oft neben dem Training die Arbeit eines Osteopathen, um in ein gutes Gleichgewicht zurückzukommen.

Hast du Fragen oder Anregungen zum Thema Mobility Training? Dann freue ich mich auf deine Nachricht!

Deine Katja

Ernährung

Ernährung in der Schwangerschaft

8. März 2022
Tipps von Katja Altmann-Funke | Ernährung in der Schwangerschaft

Nicht für zwei essen – aber dafür doppelt gesund!

Mit der richtigen Ernährung können Frauen zur gesunden Entwicklung des Kindes beitragen. In dieser Lebensphase sind die Schwangeren sehr motiviert das Ernährungsverhalten zu optimieren. Die Frauen müssen allerdings nicht für zwei essen. Der erhöhte Kalorienbedarf in der Schwangerschaft ist geringer als gedacht. Dafür nimmt der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen zu. 

Ab dem vierten Monat steigt der Energiebedarf um ca.10%. Die Schwangere benötigt dann ca.2300 Kilokalorien täglich. Aber was ist denn jetzt besonders gut und wichtig?  Durch die physiologischen Veränderungen während der Schwangerschaft, sollte die Anforderung an eine gesunde Ernährung angepasst werden.

Schwangere sollten sich gesund und ballaststoffreich ernähren. Obst und Gemüse, am besten saisonal und regional eingekauft und gut gesäubert versorgen die werdende Mama mit Vitaminen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Mehraufnahme von Proteinen von zehn Gramm täglich. Wer regelmäßig Fleisch und Milchprodukte zu sich nimmt, wird diesbezüglich keine Probleme haben.

Veganerinnen, die sich ganz ohne tierisches Eiweiß und ohne Milchprodukte ernähren, werden den Tagesbedarf nur schwer erreichen können. Bohnen, Erdnüsse, rote Linsen, Quinoa und Chlorella können Defiziten vorbeugen.

Folsäure sollte schon vor dem Kinderwunsch eingenommen werden. In der Schwangerschaft erhöht sich der Bedarf um 50%.

Bei einer Unterversorgung steigt das Risiko für schwere Fehlbildungen, wie zum Beispiel von Missbildungen wie Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, oder Neuralrohrdefekten (offener Rücken). Folsäure ist in folgenden Lebensmitteln enthalten:

Rosenkohl, Brokkoli, Erbsen, Gerste, Soja, Hülsenfrüchten, Rote Bete und Obst.

Empfehlenswert ist auch jodiertes Salz. Jod wird während der Schwangerschaft für die Versorgung des Fetus benötigt, aber auch für die gesteigerte Tyroxinbildung (Schilddrüsenhormon).

Eisen ist ein weiterer wichtiger Faktor, der im Auge behalten werden sollte.

Rote Beete, Erdbeeren, Aprikosen, Hirse und Fleisch sind wertvolle Eisenlieferanten.

Vitamin C unterstützt die Eisenaufnahme. Am besten kombiniert man die Eisenaufnahme mit einem Sanddornsaft oder einem frisch gepressten Orangensaft. 

Neue Empfehlungen raten Schwangeren und Stillenden täglich mindestens 0,2 g der hoch ungesättigten Omega-3 Fettsäure DHA zu sich zu nehmen. DHA ist die wichtigste Fettsäure in den Strukturen des Gehirns und der Netzhaut. 

Diese Fettsäuren findet man in Seefischen oder supplementiert es, wenn man keinen Fisch mag.

Etwas Wichtiges noch ganz zum Schluss.

Frauen in anderen Umständen sollten auf folgende Dinge verzichten:

  • Alkohol
  • Rohmilch
  • rohe Eier (Mayonnaise)
  • roher Fisch
  • nicht (ausreichend) durchgebratenes Fleisch
  • Koffein, bitte nur in geringen Mengen – es hemmt die Eisenaufnahme und erhöht den Blutdruck
  • Lakritz, auch hiervon nur wenig – das in Lakritz enthaltene Glycerin erhöht den Blutdruck und lässt die Plazenta durchlässig werden für das Stresshormon Kortisol

Durch den Verzicht der oben genannten Lebensmittel und einer guten Hygiene, verringert man das Risiko der Toxoplasmose und der Listeriose.

Zu guter Letzt ist der Geschmack des Fruchtwassers abhängig von der Ernährung der Mutter. Abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung schult den Geschmackssinn des Ungeborenen. Feinschmecker im Fruchtwasser. Die Weichen werden also bereits mit der Ernährung über die Nabelschnur gestellt!

Habt ihr weitere Fragen? Dann freue ich mich über eine Nachricht!

Eure Katja