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Mobilisation

Bewegung Mobilisation

Mobility Training im Tennissport

14. Juni 2022
Leistungssteigerung durch Mobility Training - Tipps von Katja Altmann-Funke

Wie man Leistung steigert, mehr Mobilität erreicht und Verletzungen vermeidet.

Das sogenannte Mobility Training – also Beweglichkeitstraining – ist ein ganzheitlicher Ansatz. Es spricht die Bereiche an, die Bewegungseinschränkungen zur Folge haben können:

  • Die Positionierung der Gelenke und die der Körperachse im Training
  • Die neuromuskuläre Koordination
  • Muskuläre Verspannungen
  • Der verringerte Bewegungsspielraum von Gelenken

Durch das regelmäßige Mobility Training kann der volle Bewegungsumfang der Zielmuskulatur am besten genutzt werden. Dadurch ist eine Leistungssteigerung möglich.

Man erreicht mit weniger Energie eine bessere Leistung. Die Muskelketten arbeiten besser und Bewegungen werden effizienter.

Nicht nur die Beweglichkeit wird durch das Beweglichkeitstraining verbessert, sondern muskuläre Dysbalancen noch zusätzlich ausgeglichen.

Das Risiko für Verletzungen wird minimiert. MEHR Mobilität- WENIGER Verletzungen!

Im Tennissport wird die Kraft aus den Beinen genutzt. Die Schlagbewegung beginnt in den Füßen (stabiler Stand), geht über die Hüfte, den Bauch in die Arme.

Empfehlenswert wäre also ein Krafttraining für die Beine und Mobility Übungen für die Hüfte. Für eine starke Rückhand ist es wichtig den Bizeps zu trainieren. Für mehr Balance und Stabilität eignen sich Koordinationsübungen.

Hierzu wähle ich gerne die berühmt berüchtigte Koordinationsleiter und Kleinstequipment, wie Tennisbälle oder das Balanceboard. Durch gezielte Übungen kann man das Gleichgewicht schulen, um einen präzisen Schlag auszuführen.

Im Tennis musst du dich gut bewegen können. Der Erfolg beim Tennis fängt mit der Beinarbeit an. Wenn du als Spieler beweglich bist, wird alles andere einfacher.

Toni Nadal

Tennis beansprucht viele Muskelgruppen

Neben der Schulter- und Unterarmmuskulatur werden bei den Sprints und den Richtungswechseln auch die Oberschenkel- und Wadenmuskulatur beansprucht.

Seit Mai 2022 bin ich beim DTV in Hannover tätig.

Ein abwechslungsreiches Training ist mir sehr wichtig. Ausdauer, Koordination und Mobility sind die Schwerpunkte des Trainings.

Ein Blick auf die Fußstellung, die des Beckens und der Schulter geben mir Aufschluss über die Statik.

Ich achte auch auf die Stellung des Ober- und Unterkiefers, um mir ein besseres Bild der Nacken- und Wirbelsäulenmuskulatur zu machen. Geringe Abweichungen können Veränderungen in der Gesamtstatik des Körpers auslösen:

  • Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen
  • Wirbelsäulen- und Hüftgelenksbeschwerden.

Da hilft oft neben dem Training die Arbeit eines Osteopathen, um in ein gutes Gleichgewicht zurückzukommen.

Hast du Fragen oder Anregungen zum Thema Mobility Training? Dann freue ich mich auf deine Nachricht!

Deine Katja

Bewegung Mobilisation Prävention

Mobile Indianer

2. Februar 2021

Seit Januar 2021 trainiere ich die Mannschaft der Hannover Indians. Momentan, aufgrund der Corona-Situation noch über Zoom. Im Rahmen eines Trainings sind die Elemente der Mobilisation unverzichtbar.

Beim Eishockey, eine Sportart die mit häufiger Bewegung und Innendrehung im Hüftgelenk zu tun hat, entsteht ein höheres Risiko für ein Hüftimpingement.

Was bedeutet das?

Die Hüfte ist in bestimmten Bewegungen oder Positionen blockiert. Durch das Mobility Training kann eine Verbesserung der Gelenkstellungen erfolgen.

Vor dem Training wird die Muskulatur besser durchblutet.

Die sogenannte Muskelhemmung ist ein häufiger Nebeneffekt von Hüftschmerzen. Einige Muskelgruppen schalten ab und andere stehen unter einer Höchstspannung.

Nehmen wir als Beispiel den Rücken:

Instinktiv schonen wir die Gesäßmuskulatur bei Rückenschmerzen. Der Lendenmuskel muss sich dafür mehr anspannen.

Die Folge ist eine Dysbalance mit einer Fehlbelastung im Bereich des Hüftgelenks und der Wirbelsäule.

Im Training sollte der Körper frei von Limitierungen gemacht werden. Lässt sich nur ein Muskel in der Bewegungskette nicht mehr dehnen, liegt eine funktionelle reflektorische Störung vor.

Mein Ziel ist es die BEWEGUNGEN zu trainieren-nicht die Muskeln.

Dies dient der Verletzungsprophyaxe und der Steigerung der Leistungsfähigkeit.

Die Bewegungen können präziser und dynamischer ausgeführt werden. 

Denn: Hannover ist Indianerland!

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