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Betriebsmaßnahmen

Prävention im Betrieb

15. Januar 2018

Erhaltung und Förderung der Gesundheit.

Was bedeutet das genau?Jedes Unternehmen braucht die Prävention um Fehlzeiten zu reduzieren.Stressmanagement und ein verbessertes Arbeitsklima sorgen für mehr Leistung der Mitarbeiter.Personalfluktuation und der demographische Wandel sind hier genau so zu berücksichtigen.

Die häufigsten Krankheitsarten sind neben Rückenschmerzen die psychischen Erkrankungen,die durch Druck und Stress entstehen.

Das Burn-Out-Syndrom betrifft mittlerweile fast jeden vierten Arbeitnehmer in Deutschland.

Der Anteil der jährlichen AU-Tage steigt kontinuierlich.Im Jahre 2004 waren es durchschnittlich 11,1 Tage, 2006 bereits 14,4 und 2014 18,5 Fehltage.

Der Stress und die Anforderungen belasten Körper und Seele gleichermaßen.

Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen ,Nervosität und depressive Verstimmungen sind die Konsequenz.Der wirtschaftliche Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit hängen vom Wissen und der Handlungsfähigkeit der gesunden Mitarbeiter ab.

Hier gilt es anzusetzen, Krankheiten vorzubeugen und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu verbessern.
Gesundheitspotenziale sollten gestärkt werden, bevor es zu krankheitsbedingten Ausfällen kommt.

Durch Präventionsmaßnahmen können Personal- und Betriebskosten gesenkt werden. Fehlzeiten werden reduziert und die Produktivität gesteigert.

Meine Aufgabe besteht in der Analyse des Gesundheitzustandes der Mitarbeiter. Durch Vorträge und Aufklärung wird ein zielorientiertes und ganzheitliches Gesundheitscoaching für die Mitarbeiter über einen bestimmten Zeitraum festgelegt.

Das betriebliche Gesundheitsmanagement BGM

Eine Gestaltung,Lenkung und Entwicklung betrieblicher Strukturen und Prozesse um Arbeit,Organisation und Verhalten am Arbeitsplatz gesundheitsförderlich zu gestalten.Sie sollen Beschäftigten und dem Unternehmer gleichermaßen zugutekommen.(Quelle Wikipedia)

Es gibt sogar steuerliche Vorteile..nicht nur gesundheitliche.

Bis zu 600 € kann ein Unternehmen pro Mitarbeiter und pro Jahr steuerfrei für zusätzlich erbrachte Leistungen zur Verhinderung und Verminderung von Krankheitsrisiken und zur Förderung der Gesundheit erbringen.

Jeder Unternehmer wird wissen,wo es noch etwas zu optimieren gibt.Sind es die Krankschreibungen,die sich mehr auf den Skelett-und Muskelapparat beziehen?Wie wäre es mir der Unterstützung mit Rückenkursen oder Fitnesskursen?

Hier kann man sich überlegen,ob ich in den Betrieb komme,um direkt vor Ort einen Kurs anzubieten?

Das Thema Teambuilding .Das WIR-Gefühl innerhalb des Teams zu stärken.Kommunikation,Produktivität und die Motivation der Mitarbeiter zu erhöhen.

Denn nur ein gut funktionierendes Team ist das wertvollste Kapital eines Unternehmens.

 

Bewegung Ernährung

Prävention im Kindergarten

14. September 2017
Prävention im Kindergarten | Ernährungsberatung für Kinder

Eigentlich kann man gar nicht früh genug beginnen. Bewegung, Ernährung und Entspannung bilden die Grundpfeiler der Prävention. Aktuelle Daten zeigen,dass es immer mehr übergewichtige Kinder gibt.Weiterhin sieht man,dass 20 Prozent der Jungen und Mädchen Hinweise für psychische  Auffälligkeiten zeigen.Da das Eintrittsalter der Kinder sinkt,müssen die Erzieher/innen einen Großteil der frühkindlichen Förderung übernehmen. Erzieher/innen können eine zielgerichtete Entwicklung anregen. Ich gebe Informationen ,Anregungen und Konzepte.

Mein Ziel ist es die Förderung einer gesunden Ernährung und einer ausreichenden Bewegung zu schaffen.Egal aus welchen sozialen Gefüge die Kinder kommen.Allein werde ich das aber nicht schaffen.Die Rolle und der Einfluss von Eltern und Fachkräften muss gegeben sein.
Das spielerische Seminar für Kinder:

Ich biete an drei Vormittagen genau diese Themen für Vorschulkinder an.

Bewegungsspiele, Koordination und Konzentration werden altersgerecht vermittelt.Wir balancieren,schulen die Körperwahrnehmung und lernen den Körper in der Bewegung von einer anderen Seite kennen. Ob riesengroße oder klitzekleine Bewegungen,mit oder ohne Musik,zusammen oder allein.Das Mitmachen und sich trauen sind für mich die wichtigsten Aspekte.

Beim Thema Ernährung kommt auch das Naschen nicht zu kurz. Wir probieren Obst und Gemüse, sortieren, schnippeln und lernen hierbei etwas über Vitamine und Gesundheit.
Der Abschluss bildet das Entspannungsmodul.Fantasiereisen, Progressive Muskelentspannung und ein kleiner Ausflug in das Seifenblasenland lassen die Kinder eine kurze Pause vom Alltag machen.

Im Anschluss erhalten die Erzieher/innen alle Informationen in Papierform. Gerne biete ich auch einen Elternabend an, um dort das Erlernte vorzustellen.Ein Miteinander und ein Austausch darüber,wie zum Beispiel ein gesundes Frühstück in der mitgebrachten Brotdose aussehen könnte,wird genauso thematisiert,wie der Hin-Rückweg zum Kindergarten.

Was können Eltern tun,damit sich die Kinder ausreichend bewegen ,aber nicht nur von einem Termin zum anderen hetzen müssen?!Dies und gewünsche Themen werden gerne aufgegriffen.

Die Kosten für drei Vormittage, je 2 Stunden, An- und Abfahrtspauschale, Infoabend für die Eltern belaufen sich auf € 399,-.

Da vielen staatlichen Einrichtungen die finanziellen Mittel fehlen,helfen oft die Spendenbereitschaften der Eltern.

Ernährung Urlaub

Prävention erleben

22. August 2017
Seminarreise | Präventologie | Ernährungsberatung

Abwechslungsreiche Augenblicke im Naturschutzgebiet an der wunderschönen Algarve. Fernab von Stress und Termindruck etwas aktiv für sich zu tun.

Ich erstelle Ihnen eine individuelle Ernährungsanamnese und eine für Sie persönliche Zieldefinition. Ich berate bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten und chronischen Erkrankungen. Stress und Bewegungsmanagement sind ein weiteres Ziel.

Kombinieren Sie schöne Urlaubstage mit Gesundheitsförderung. Um noch in den Genuss der Frühbucherermässigung (bis zum 30.September 2017) zu kommen, informieren Sie sich gerne im Reisebüro Cruising (www.reisebuero-cruising.de).

Pauschalreise mit Flug und Transfer
Verpflegung: All inklusive im Club

Flüge mit TUI Fly

Hannover-Faro 13.35 – 16.00 Uhr / X 32824,
Faro-Hannover 16.50 – 21.10 Uhr / X 32825

Robinson Club Quinta Da Ria (Portugal)
Doppelzimmer bei 2-er Belegung 1094,00€
Doppelzimmer zur Alleinnutzung 1262,00€

Ernährung Nährstoffe

Alles Gluten, oder was?

11. Mai 2017
Gluten - was ist das eigentlich?

Was ist eigentlich Gluten?

Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie „Leim“. Das in Getreidearten, wie Weizen, Gerste, Dinkel oder Roggen enthaltene Klebereiweiß ist dafür verantwortlich, dass sich Mehl in Verbindung mit Wasser zu einem klebrigen Teig verbindet. Durch genetische Veränderungen führt dieses zu höheren Konzentrationen von Gluten in den Getreidesorten.
Betroffene reagieren mit unterschiedlichen Symptomen. Man unterscheidet zwischen der Zöliakie und der Gluten- bzw. Weizenallergie.


Zöliakie

Diese Krankheit ist durch die Zerstörung der mikroskopisch kleinen, fingerartigen Ausstülpungen der Dünndarmschleimhaut gekennzeichnet. Oft kann man schon viele Jahre unter der Belastung von Gluten leiden, bevor das ein Labor und die Diagnose bestätigen.
Das Gluten ist oft auch noch der Auslöser für andere verdauungsbedingte und autoimmune Probleme.

Häufige Symptome sind:

  • Arthritis
  • Müdigkeit
  • Durchfälle, Blähbauch, Sodbrennen
  • Anämie
  • Hautjucken
  • Gelenkschmerzen
  • Taubheit oder Kribbeln in den Extremitäten.

Wie kann man das jetzt am besten diagnostizieren?

Gastroenterologen stellen dieses nur nach einer Biopsie (Gewebeentnahme) fest.
Bitten Sie ihren Arzt darum, einen Anti-Gliadin – Antikörpertest und einen Test auf Antikörper gegen desaminiertes Gliadin zu veranlassen.
Dieses Verfahren ist empfindlicher beim Entdecken einer Glutenallergie.

Gluten – und Weizensensivität

Magen-Darm Beschwerden, Völlegefühl, Müdigkeit oder Taubheitsgefühle sind einige der möglichen Symptome.
Diese kann plötzlich und in jedem Alter auftreten.

Weizenallergie

Hier bildet der Körper Antikörper gegen Allergene, die im Weizen enthalten sind. Dieses zeigt sich oft in Form von Hautirritationen, Durchfällen und Asthma.
Meist liegt ein enzyrnatischer Defekt bei Intoleranzen vor. Dieser Enzymmangel ist die Ursache für die genannten Beschwerden. Durch die erhöhte Glutenmenge in unserer Nahrung, herrscht schlicht und einfach ein Chaos im Verdauungssystem.
Nur teilweise verdautes Gluten gelangt durch die Darmwand in das Blut, um anschließend im Körper für den Supergau zu sorgen.

Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, die rheumatoide Arthritis und die Multiple Sklerose stehen alle im Zusammenhang mit der Zöliakie.
Durch Malabsorption (eine verminderte Nährstoffausnutzung aufgrund von Störungen im Verdauungstrakt) werden Mängel der Vitaminzufuhr festgestellt.

Was sollten Sie von daher meiden?

Und welche gesundes Alternativen gibt es?

Kein Gluten – lieber Reis, Hirse, Buchweizen und Quinoa!

Kein Soja – lieber Linsen, Kichererbsen und alle anderen Bohnen!

Unterstützen Sie ihren Darm.
Hören Sie auf ihr Bauchgefühl und gleichen Sie ihre Darmflora aus. Die richtigen Bakterien im Darm verhindern Allergien und Autoimmunerkrankungen.
Folsäure, Magnesium, Selen, Zink und Kupfer müssen wieder gut vom Körper aufgenommen werden, um die Selbstheilungskräfte zu unterstützen.

Ernährung

Fibromyalgie oder Weichteilrheumatismus

22. März 2017
Fibromyalgie / Weichteilrheumatismus | Präventologin Katja Altmann-Funke

fibra steht für faserreiches Bindegewebe
myos für den Muskel und
algos für den Schmerz
Beschwerden wie Muskelschmerzen, Morgensteifigkeit, Schlafstörungen, Angst & Depression, sowie Unkonzentriertheit sind einige Symptome.
Wenn man sich näher mit dem Krankheitsbild beschäftigt, hört und liest man von den „Tender Points“. Damit meint man 18 Stellen am Körper (neun auf jeder Seite), die mit Schmerzen auf Druck (4kg) reagieren. Betroffen ist der Nacken, die Schultern, der Rücken und die Hüften.

Bei dieser Erkrankung ist die Schmerzverarbeitung im Gehirn gestört.Die Schwelle,ab wann ein Reiz als Schmerz wahrgenommen wird,ist bei den Betroffenden niedriger als bei anderen Menschen.Noch vermutet man,dass genetische,körperliche und psychische Faktoren zu dem veränderten Schmerzempfinden führen.

Lange Zeit wurde Fibromyalgie nicht als eigene Krankheit anerkannt.
Laut der Fachzeitschrift „Journal of Musculoskeletal Pain“ ist es die häufigste rheumatische Erkrankung.
Ein Weg aus den Schmerzen - Rheumatismus | Präventologin Katja Altmann-Funke

Was tun,wenn man davon betroffen ist?

Entzündungshemmende & schmerzlindernde Medikamente zu sich nehmen?
Ein Leben lang?
Und falls das nicht mehr ausreichend gegen die Schmerzen wirkt, auf Opioide wechseln, die die Schmerzweiterleitung an das Gehirn hemmen?

Es gibt da noch einen anderen Weg…

Ernähren Sie sich „antifibromyalgetisch“!

Zu empfehlen:

  • frisches und faserreiches Obst und Gemüse.
  • gute Fettsäuren der Gruppe Omega 3 (Fisch, Walnüsse, Leinsamen und Olivenöl z.B.)
  • Grüner Tee – dieser wirkt antientzündlich und antioxidativ
  • Fleisch – nur von Weidetieren,
  • und wer mag kann sich in vegetarischer und veganer Ernährung probieren. Das „Scandinavian Journal of Rheumatology“ berichtete über eine Reduzierung der Tender Points bei dieser Ernährungsweise.

Zu vermeiden:

  • × Kohlenhydrate, Zucker und weißes Mehl
  • × Süssstoffe jeglicher Art,
  • × Rotes Fleisch

Das Wichtigste aber fast zum Schluss!
Checken Sie Ihren Vitamin D Spiegel!
In einer Studie von 2008 benötigten Schmerzpatienten mit niedrigen Vitamin D Spiegel beinahe die doppelte Medikamentendosis.

Diese Anti-Fibromyalgie Ernährung in Verbindung mit Meditation und Vermeidung von schädlichen Substanzen wird Ihnen Linderung verschaffen.
Um eine für dich gezielte und ausgewogene Ernährung aufzustellen, melde dich gerne.

Es gibt einen Weg aus den Schmerzen!

Ernährung Nährstoffe

Macht Fett wirklich fett?

8. Februar 2017
Fette, Öle, gesättigte und ungesättigte Fettsäuren.

Einfach das Fett weg lassen, und man ist rank und schlank wie eine Tanne? Das wäre wunderbar…aber eins nach dem anderen.
Fette sind wichtige Energielieferanten. Diese können nach ihrem Sättigungsgrad eingeteilt werden.

Gesättigte Fettsäuren (SAFA)

– diese sind langkettig und hauptverantwortlich für die Cholesterin erhöhende Wirkung. Dieses Fett macht fett!
Sie stecken z. B. in Butter und Kokosfett. Bei übermäßigem Verzehr steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Fettstoffwechsel wird gestört.

Einfach ungesättigte Fettsäuren (MUFA)

stecken in Olivenöl. Es enthält außerdem noch Antioxidantien wie Vitamin E und Polyphenole. Damit ist das Olivenöl das wertvollste Nahrungsfett!

Mehrfach ungesättigten Fettsäuren

sollten wir besondere Aufmerksamkeit schenken.
Der menschliche Organismus ist nicht in der Lage Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren zu bilden. Von besonderer Bedeutung sind hier die in den Tiefseefischen vorkommende Eicosapentaensäure (EPA) und die Docosahexanensäure (DHA).
EPA und DHA spielen in der Prävention und in der Therapie von Bluthochdruck, Psoriasis, Rheuma und entzündlichen Darmerkrankungen eine wichtige Rolle.

Fetthärtung

Bei der Härtung von Fetten entstehen die sogenannten Trans-Fettsäuren. Diese stecken vor allen Dingen in Margarine, Schokolade, in Gebäck und in Kuchen. Die Härtung der Fette dient der längeren Haltbarkeit.

Wie kommt man jetzt auf eine ausreichende Menge der genannten Omega 3 Fettsäuren?

Sie könnten an sieben Tagen der Woche Fisch essen! Das schaffen Sie nicht? Oder Sie mögen keinen Fisch? Kein Grund zur Sorge. Aus den Resten des verarbeiteten Fisches wird Öl gewonnen. Die aus dem gewonnenen Öl hergestellten Kapseln sind geruchs- und geschmacksneutral.

3-6 Gramm täglich.

  • Die Wundheilung wird verbessert.
  • Die Infektanfälligkeit gemindert.
  • Trockende Haut gehört der Vergangenheit an…
Was ist mit dem Modefett Kokos?

Auch hiervon würde ich Abstand nehmen. Zuviele gesättigte Fettsäuren sind darin enthalten.

Tipps

Gesundes Fischöl. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren - Macht Fett wirklich fett?Achten Sie beim Einkauf auf das Fanggebiet.
Wild- und Biolachs sind zu bevorzugen. Hier sind die geringsten Mengen an Pestiziden und Schwermetallen (Quecksilber, Blei und Cadmium) nachzuweisen. Unter www.greenpeace.de/fischratgeber können Sie nachschauen, wo bereits eine Überfischung stattgefunden hat.
Vermeiden Sie falsche Fette.
Die Vorteile von Omega 3 Fettsäuren sind wissenschaftlich erwiesen. Sie wirken entzündungshemmend. So werden beispielsweise bei einer chronischen Polyarthritiserkrankung die Schmerzen gemildert und die Beweglichkeit der betroffenen Gelenke gefördert. Die Fließgeschwindigkeit des Blutes wird positiv beeinflußt. Omega 3 ist mit verantwortlich für das Wachstum und die Reifung im Gehirn. Nüsse sind also brainfood. Koronare Herzerkrankungen, Fettsucht und einige Krebsformen werden mit dem Verzehr von gesättigten Fettsäuren in Verbindung gesetzt.
Achten Sie beim Einkauf auf die Inhaltsstoffe.
Das ideale Verhältnis sollte zwischen 2:1 bis 5:1 bei Omega 6 zu Omega 3 sein.

Nährstoffe Ernährung und Prävention

Was ist Vitamin C?

17. Januar 2017
Was ist Vitamin C | Aktiv leben - Dein Gesundheitscoach

Steckbrief

Name: Vitamin C / Ascorbinsäure
Alter: 1926 gelingt es dem ungarischen Biochemiker Szenl Györgi die erste Isolierung von Vitamin C aus den Nebennieren von Rindern
Physiologische Bedeutung: antihistamin, antiviral, blutzuckerregulierend, stimmungsaufhellend, antitoxisch
Mangelerkrankungen: Skorbut,Möller- Barlowsche Erkrankung( bei Kindern& Säuglingen)
Vorkommen in Lebensmitteln: hoher Anteil in z.B Hagebutten, Broccoli, Paprika, Spitzenreiter in der rohen Acerolafrucht (1700mg/ 100g)

Blaubeeren
Vorkommen in vielen Obst & Gemüsesorten.
Durch Kochen und falsche Zubereitung wird das kostbare Vitamin allerdings oft zerstört.

Bei falscher Lagerung kann der Vitamingehalt bis auf Null sinken.

Bedarf:
Erwachsene sollten 100 mg täglich zu sich nehmen
Schwangere 110mg und Stillende 150 mg
Ein erhöhter Bedarf besteht im Alter, im Wachstum und beim Leistungssport.

Eigene Anmerkung…
Amerikanische Wissenschaftler fordern die Anhebung auf min. 200 mg täglich.

Menschenaffen in Zoos bekommen mehr Vitamin C verabreicht, als wir! Von der WHO vorgeschrieben.

Wofür ist das Vitamin gut?

  • aktiviert Lymphozyten
  • steigert die Antikörperproduktion
  • virale Infektabwehr
  • Bildung von Bindegewebe und Kollagen
  • beim Heraufsetzen der Vitamin C Konzentration sinkt der Histaminspiegel

Mögliche Ursachen für einen Mangel

  • Alkoholismus
  • verminderter Energiebedarf und Nahrungsaufnahme bei alten Menschen
  • durch Arzneimittel wie z.B ASS,Barbiturate,Diurektika,und Antidepressiva
  • Chemo und Strahlentherapie
  • Chronische Erkrankungen wie Aids, Diabetes mellitus, Helicobater pylori – Infektionen, Krebs
  • Magen Darm Erkrankungen
  • entzündliche Erkrankung ( z.B rheumatoide Erkrankungen)
  • Fieber, Infektionen, Verbrennungen und Operationen
  • Rauchen und Stress

Mangelsymptome

  • Infektionsanfälligkeit
  • Schleimhautblutungen
  • Müdigkeit, Schwäche und Muskelschmerzen
  • schlecht heilende Wunden
  • Antriebslosigkeit
  • Depressive Verstimmungen und Reizbarkeit
  • Karies und Paradontitis, Gingivitis
  • Histaminempfindlichkeit

Anwendungsgebiete

  • Bei Allergien (Pollen, Hausstaub, Katzenhaar, u. ä.)
  • Asthma bronchiale, Neurodermitis
  • Herz – Kreislauferkrankungen
  • Bluthochdruck, Hyperlipidämie

Epidemiologische Studien haben belegt, dass mit steigender Vitamin C Aufnahme das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall signifikant abnimmt.

Diabetes mellitus

Im Vergleich zu Stoffwechselgesunden, weisen Diabetiker deutlich reduzierte Vitamin C Plasmaspiegel auf. Insulin fördert den Transport des Vitamins in die Zelle.

In welchen Lebensmitteln steckt besonders viel Vitamin C ?

  • in der Acerola Frucht bei 100g/1700mg Vitamin C
  • Kiwi 100 g/100 mg
  • in Rosenkohl und Brokkoli
  • bereits 25g roter Paprika decken deinen Tagesbedarf an Vitamin C!
Bewegung

Los geht’s

10. Januar 2017
Los geht's! Bewegen Sie sich!

In was für einer Gesellschaft leben wir heute eigentlich?

Wir arbeiten, setzen uns permanent unter Druck und strampeln uns im sogenannten Hamsterrad ab. Wir bezahlen Geld um uns im Fitnessstudio fit zu halten. Jede Woche gibt es sensationelle Diät-und Fitnessangebote.

Aber woher soll man wissen, was das Richtige für einen ist?

Ratlosigkeit!


Aber erst einmal zu den Fakten:

  • Deutschland ist Weltmeister bei künstlichen Kniegelenken
  • Ein Grund der frühzeitigen Berentung sind Rückenerkrankungen.
  • Nur 40% unserer Gesamtmuskulatur werden nur noch täglich genutzt
  • Beim Eintritt in das Rentenalter,steigt die Quote der Herzinfarkte bei Männern
  • Bereits 20% der Jugendlichen sind übergewichtig
  • 40% leiden an Kreislaufproblemen
  • Im Jahre 1900 sind die Menschen im Durchschnitt 20 KM gegangen – heute sind es durchschnittlich 2KM
  • Früher war die Bewegung normal-heute sind es der Stress und der Druck

Sport ist kein Spaß – sondern ein Muss! (Dr.Sportwiss.M.Treixler)

Unser Ziel sollte es sein wieder mehr Bewegung in unseren Alltag zu bringen. Das bedeutet auch, nicht mit dem Auto direkt vor dem Fitnessstudio zu parken, sondern auch hier die Möglichkeit nutzen, um in Bewegung zu kommen.

Parken Sie doch ruhig mal 800m weiter weg…

Ein Tag ohne Bewegung ist ein verlorener Tag!

Raus aus der Ofperrolle - rein in ein gesünderes Leben!
Versuchen Sie sich ein Ziel zu formulieren!Ich will bis…das und das …gemacht haben.
Setzen Sie sich kleine realisierbare Ziele und setzen Sie diese innerhalb von 72 Stunden um!
Seien Sie optimistisch – raus aus der Opferrolle – raus aus der Komfortzone – rein in ein gesünderes und aktives Leben.

Sind Sie bereit? Los geht`s…

  • Laufen ist die natürlichste und effektivste Trainingsform. Versuchen Sie 10000 Schritte zu schaffen. Hier empfiehlt sich die Anschaffung eines Schrittzählers – motiviert!
  • Räkeln Sie sich morgens im Bett!
  • Versuchen Sie doch mal auf einem Bein stehend Ihre Zähne zu putzen – gern auch mal mit der anderen Hand
  • Binden Sie sich Ihre Schuhe zu – auf einem Bein stehend. Das gut für die Stabilität und die Koordination.
  • Spannen Sie beim Auto fahren Ihre Gesäßmuskulatur oder den Beckenboden an (es wird keiner sehen…)
  • Nehmen Sie die Treppe, gern auch 2 Stufen aufeinmal
  • Während eines Telefonates rollen Sie mit den Füßen auf die halbe Spitze, machen Sie Kniebeugen, kreisen Sie mit den Fußgelenken (sieht auch keiner, solange Sie nicht Facetimen…)
  • Versuchen Sie das Training, wie Schwimmen, Radfahren, Walken 2-3 in ihren Alltag zu intergrieren. 40-45 Minuten sollten es sein (erst nach 30 Minuten verbrennt der Organismuss neben Kohlenhydraten auch körpereigene Fette)
  • Bewegen Sie immer wieder Ihre Gelenke, dadurch bauen Sie Ihre Gelenkmatrix auf (gegen Arthrose).

Gelenkschonend und beweglichkeitsfördernd - Fahrradfahren und Schwimme
Diese Übungen können Sie jederzeit und überall mit in Ihren Alltag bringen.

Trainieren Sie lieber 10 Minuten täglich, als einmal die Woche 60 Minuten. Nach dem Gesetz der Superkompensation geht der erworbene Trainingsgewinn nach spätestens 4 Tagen wieder verloren.

Denken Sie daran

Bewegungsmangel und hyperkalorische Kost sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Anzahl der Herzerkrankungen und die des metabolischen Syndroms ansteigen.
Unter dem Begriff des Metabolischen Syndroms versteht man die komplexen Bindungsgefüge verschiedener Krankheiten, wie z.B

  • Adipositas
  • Diabetes Typ II
  • und Hypertonie.

Durch regelmäßiges Ausdauertraining reduziert sich dass kardiovaskuläre Risiko signifikant. Es stärkt das Immunsystem und hat positiven Einfluss auf die mentale Verfassung. Das Training sollte aerob und gelenkschonend sein.

„Wenn du wissen willst, wie leistungsfähig dein Gehirn ist, dann fühle deine Beinmuskulatur!“ (Prof.Dr.J.Holler)

Unsere Muskulatur muss als wichtigstes Stoffwechselorgan aktiviert und vergrößert werden.
Es geht nicht nur darum die Kondition zu steigern, sondern die Vitalkapazität (Abwehrkräfte, Stressresistenz) zu verbessern.

Worauf warten Sie noch?

Sie haben es in der Hand und in den Beinen.

Ab jetzt laufen die 72 Stunden…

Ernährung Ernährung und Prävention

Ich bin so sauer

2. Januar 2017
Säure-Basen-Haushalt - und was man dafür tun sollte.

Damit meine ich nicht Ihre Gemütslage, sondern Ihren pH Wert (potenzia Hydrogenii). Können Sie sich vorstellen, dass die Übersäuerung/Azidose hauptverantwortlich für eine Menge von Krankheiten ist?

Unser Körper besteht zu mehr als 70% aus Wasser. Das Blut hält den pH Wert von 7,35-7,4 mit geringen Schwankungen aufrecht. Durch Stoffwechselprozesse entstehen ständig neue Säuren (Harnsäure,Milchsäure,Essigsäure etc.). Der Körper hat nun drei Möglichkeiten die Säuren auszuscheiden:

  1. Über die Niere
  2. Über die Lunge-Ein Spaziergang an der frischen Luft kann durch den eingeatmeten Sauerstoff Säuren neutralisieren.
  3. Über den Darm-Hier wird auf schnellsten Wege über Durchfall/Erbrechen Säure aus dem Körper geleitet.

Zusätzlich besitzt der Körper aber auch noch ein paar Notausgänge.


Bei der Frau setzt das „Selbstreinigungsprogramm“bei der Regelblutung ein.
Bei dem Mann funktioniert das anders. Hier werden die Säuren direkt verstoffwechselt. Der Organismus braucht hierfür Mineralstoffe. Die nimmt er sich aus den körpereigenen Speichern – meist aus dem Haarboden.

Dies ist auch der Grund, weshalb manche Männer ihre Haare verlieren und etwas kahlköpfiger sind.

Stress und Ärger erhöhen zusätzlich den Säureanteil im Körper!

Wichtig und entscheidend ist, dass ein gleicher Anteil Säuren und Basen im Körper herrscht.
Das perfekte Team. Als Puffersystem werden Defizite hier sofort ausgeglichen.

Wir kennen doch alle das Beispiel mit dem sauren Regen. Die Bäume können in dem sauren Milieu nicht überleben. Waldsterben ist die Folge. Der Baum kann schließlich nicht seine Wurzel packen und sich einen besseren Ort zum leben suchen.

Sie haben diese Möglichkeit jedoch! jederzeit – überall – reversibel also!

Leeren Sie Ihre persönlichen Säurelager:

  • Trinken Sie viel – vor allen Dingen Getränke ohne Kohlensäure. Zuviel Kohlensäure produziert z.B Phosphorsäure – und die macht uns nervös.
  • Reduzieren Sie Ihre Zucker/Eiweiß und Salzzufuhr
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren pH Wert mithilfe von Teststreifen
  • Essen Sie in Ruhe und kauen Sie gründlich
  • Achten Sie auf ausreichend Bewegung an der frischen Luft als Entsäuerungsventil über die Lunge
  • Remineralisieren Sie Ihren Körper, damit die eigenen Mineralstoffdepots aufgefüllt werden.


Als Hilfestellung ein kleiner Selbsttest – bei zwei Antworten mit Ja empfiehlt sich eine Überprüfung des pH Wertes.

  • Leiden Sie unter Gelenkschmerzen?
  • Haben Sie ein Problem ihr Gewicht zu halten?
  • Können Sie schlecht einschlafen?
  • Sind Sie an Psoriasis/Neurodermitis erkrankt?
  • Ist Migräne kein Fremdwort?
  • Leiden Sie unter Mykosen, brüchigen Nägeln und Karies?

Das beste was Ihnen passieren kann: Sie wachen auf und sind gesund!