Ernährung Nährstoffe

Was ist Vitamin C?

17. Januar 2017
Was ist Vitamin C | Aktiv leben - Dein Gesundheitscoach

Steckbrief

Name: Vitamin C / Ascorbinsäure
Alter: 1926 gelingt es dem ungarischen Biochemiker Szenl Györgi die erste Isolierung von Vitamin C aus den Nebennieren von Rindern
Physiologische Bedeutung: antihistamin, antiviral, blutzuckerregulierend, stimmungsaufhellend, antitoxisch
Mangelerkrankungen: Skorbut,Möller- Barlowsche Erkrankung( bei Kindern& Säuglingen)
Vorkommen in Lebensmitteln: hoher Anteil in z.B Hagebutten, Broccoli, Paprika, Spitzenreiter in der rohen Acerolafrucht (1700mg/ 100g)

Blaubeeren
Vorkommen in vielen Obst & Gemüsesorten.
Durch Kochen und falsche Zubereitung wird das kostbare Vitamin allerdings oft zerstört.

Bei falscher Lagerung kann der Vitamingehalt bis auf Null sinken.

Bedarf:
Erwachsene sollten 100 mg täglich zu sich nehmen
Schwangere 110mg und Stillende 150 mg
Ein erhöhter Bedarf besteht im Alter, im Wachstum und beim Leistungssport.

Eigene Anmerkung…
Amerikanische Wissenschaftler fordern die Anhebung auf min. 200 mg täglich.

Menschenaffen in Zoos bekommen mehr Vitamin C verabreicht, als wir! Von der WHO vorgeschrieben.

Wofür ist das Vitamin gut?

  • aktiviert Lymphozyten
  • steigert die Antikörperproduktion
  • virale Infektabwehr
  • Bildung von Bindegewebe und Kollagen
  • beim Heraufsetzen der Vitamin C Konzentration sinkt der Histaminspiegel

Mögliche Ursachen für einen Mangel

  • Alkoholismus
  • verminderter Energiebedarf und Nahrungsaufnahme bei alten Menschen
  • durch Arzneimittel wie z.B ASS,Barbiturate,Diurektika,und Antidepressiva
  • Chemo und Strahlentherapie
  • Chronische Erkrankungen wie Aids, Diabetes mellitus, Helicobater pylori – Infektionen, Krebs
  • Magen Darm Erkrankungen
  • entzündliche Erkrankung ( z.B rheumatoide Erkrankungen)
  • Fieber, Infektionen, Verbrennungen und Operationen
  • Rauchen und Stress

Mangelsymptome

  • Infektionsanfälligkeit
  • Schleimhautblutungen
  • Müdigkeit, Schwäche und Muskelschmerzen
  • schlecht heilende Wunden
  • Antriebslosigkeit
  • Depressive Verstimmungen und Reizbarkeit
  • Karies und Paradontitis, Gingivitis
  • Histaminempfindlichkeit

Anwendungsgebiete

  • Bei Allergien (Pollen, Hausstaub, Katzenhaar, u. ä.)
  • Asthma bronchiale, Neurodermitis
  • Herz – Kreislauferkrankungen
  • Bluthochdruck, Hyperlipidämie

Epidemiologische Studien haben belegt, dass mit steigender Vitamin C Aufnahme das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall signifikant abnimmt.

Diabetes mellitus

Im Vergleich zu Stoffwechselgesunden, weisen Diabetiker deutlich reduzierte Vitamin C Plasmaspiegel auf. Insulin fördert den Transport des Vitamins in die Zelle.

 


 

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